… meint zumindest das Magazin „Total Guitar“ und kürte diese Interpretation des AC/DC-Hits „You Shook Me All Night Long“ mit dem zweifelhaften Ehrenplatz. Gesungen wird das ganze von meiner Lieblingssängerin Celine Dion und Anastacia. Da ich beide Sängerinnen ziemlich toll finde, kann ich mich wohl kaum als objektiv bezeichnen, aber Musikgeschmack ist wohl nie unvoreingenommen. Trotzdem bin ich halt so gar nicht einer Meinung mit den „Musikexperten“. Macht euch selbst ein Bild:
Meiner Ansicht nach gibt es Dinge, die von weniger Kreativität zeugen:
Ich hatte mich ja eigentlich davon distanziert, aber nun kann ich es mir doch nicht verkneifen, meine total aber auch so was von gar nicht auf Interesse an und Verständnis von Fußball basierende Meinung zur Europameisterschaft (UEFA EURO 2008™) kund zu tun.
In der Entscheidung, ob die deutschen Fans sich am kommenden Mittwoch in unseren Innenstädten mit Türken oder Kroaten kloppen dürfen, haben sich die Türken im Elfmeterschießen durchgesetzt. Das bedeutet, dass, egal wer gewinnt, die Fetzen fliegen werden und Leute wie ich, die halt so gar nichts mit Fußball am Hut haben (erwähnte ich das bereits?), zwar nach wie vor die Außenseiter, aber immerhin einigermaßen sicher zu Hause sein werden.
Und weil es Leute zu geben scheint, die darauf Wert legen, hier noch die Info aus der Kristallkugel: Deutschland wird natürlich Europameister. Das Halbfinale wird schon allein deshalb kein großes Problem für „uns“, weil die Türkei rein geographisch betrachtet ja gar nicht so wirklich überwiegend in Europa liegt. Logisch, oder?
Ist schon eine Weile her, seit ich stolz die Tickets in die Kamera gehalten und euch von der Vorfreude auf das Konzert der Taking Chances World Tour 2008 von Celine Dion berichtet habe. Gestern Abend war es dann endlich soweit und Jeli und ich saßen inmitten tausender Fans in der Frankfurter Commerzbank-Arena und genossen ca. zwei Stunden lang die atemberaubende Stimme der Dion. Wir hatten recht gute Plätze im mittleren Innenraum und konnten so ab und an auch einen Blick auf Celine erhaschen. Die Videoleinwände taten ihr Übriges.
Unterbrochen und unterstützt von Tanzeinlagen und Videoeinspielungen gab Celine alles und dabei einige ihrer größten und schönsten Hits zum Besten: „I Drove All Night“, „Because You Loved Me“, „The Power Of Love“, „I’m Your Angel“, „All By Myself, „River Deep, Mountain High“, „It’s All Coming Back To Me“, „Prayer“ (mit Andrea Bocelli per Videoeinspielung), „Pour Que To M’Aimes Encore“, …. Und natürlich Songs von ihrem aktuellen Album: „Taking Chances“, „My Love“, „Eyes On Me“, „Shadow Of Love“ und – zu Jelis und meiner Freude – „Alone“. Nach diesen und weiteren Songs, wie zum Beispiel „We Will Rock You“ und „The Show Must Go On“ von Queen, wurde der Abend von dem Celine-Dion-Hit schlechthin gekrönt: „My Heart Will Go On“ (Love Theme from „Titanic“). Ganzen Beitrag lesen…
Gestern Abend durften Jeli und ich gemeinsam die grandiose Celine Dion live in Frankfurt erleben (Bericht folgt hier). Als Vor-Act trat in der Commerzbank-Arena vor fast ausverkauften Rängen der Münchener Sänger Jon Mesek auf, der unter anderem schon mit Maria Mena auf Tour war. Dass es von ihm noch nicht einmal einen Eintrag in der Wikipedia gibt, sagt viel über seinen Bekanntheitsgrad, nichts jedoch über die Qualität seiner Musik aus.
Jon stellte einige Songs seines Debütalbums „In My Head“ (iTunes) vor. Und weil ich euch so gern mit guter Musik verwöhne, sei euch dieses an dieser Stelle wärmstens empfohlen und ans Herz gelegt. Mir persönlich gefiel besonders das letzte Lied des gestrigen Abends, das Jon Mesek wenige Minuten vor Celines großem Auftritt zum Besten gab:
Steht es nicht schon so in der Bibel? Klar also, dass ein seit einem Verkehrsunfall querschnittsgelähmter Mann nicht vor den Augen der katholischen Kirche heiraten kann, weil er keinen hoch kriegt. Klar auch, dass Gott von seinem Grundsatz, alle Menschen seien gleich, mal wieder eine Ausnahme macht. Wo kämen wir denn da auch hin? (via heute.de)
Aus Protest austreten kann der ungerecht behandelte ja schließlich auch nicht. Höchstens ausrollen. Aus einer Kirche, für die Fortpflanzung das einzig Wahre ist und die diese deshalb ihren Priestern verbietet. Gruß an dieser Stelle an die vielen Söhne und Töchter der katholischen Priester. Ein Schelm, wer an Heuchelei denkt.
Wo bleiben eigentlich die pro-religiösen Kommentare? Irgend einer von denen wird doch wohl schon einen Computer haben, oder nicht?
Und ja, ich veröffentlichte soeben einen Beitrag, während die deutsche Nationalmannschaft gegen Polen spielt. Weil ich mich auch dann nicht für Fußball interessiere, wenn halt zufällig mal eine WM, EM oder sonstwas-M ist. Na und, ich stehe dazu.
Eine vom Verlobten sitzen gelassene Karrierefrau (Cameron Diaz) und ein Schönling – Schrägstrich – Versager, der es nicht so mit Arbeit hat und der es seinem Vater nicht recht machen kann (Ashton Kutcher, *fauch*) treffen sich in Las Vegas. Und heiraten.
Nach „Verliebt in die Braut“ konnte mich „Love Vegas“ („What Happens In Vegas“) in Sachen Story, Humor und Tiefgang doch um Längen mehr überzeugen. Wesentlich weniger vorhersehbar und irgendwie deutlich inspirierter liefern sich zwei liebenswerte Hauptdarsteller einen erfrischenden Kampf um Geld und Scheidung. Mein Tipp für alle, die sich zwischen zwei Liebeskomödien entscheiden müssen und in deren Nähe „Love Vegas“ noch läuft.
Das war dann doch ein kleiner Schock heute. Nachdem vorgestern der hessische Landtag bzw. die darin vertretene so genannte linke Mehrheit aus SPD, Grünen und Linkspartei die Studiengebühren per Gesetz gegen die Stimmen der regierenden CDU und der FDP gekippt hatte, sieht seit heute Nachmittag wieder alles anders aus. Der geschäftsführend amtierende Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verweigerte seine Unterschrift, weil das Gesetz grobe Fehler aufweise.
Tatsächlich fehlt, wenn ich es richtig verstanden habe, lediglich ein Passus, der konkret die letztmalige Erhebung der Gebühren im momentan laufenden Sommersemester 2008 formuliert. Dieser Patzer kommt Roland Koch natürlich sehr gelegen, zeugt er doch von der unsauberen Arbeit der Oppositionsfraktionen bei der hastigen Ausarbeitung ihres Gesetzesentwurfs. Allen voran blamierte sich die noch immer potentielle Ministerpräsidentinnenkandidatin in Spe oder auch nicht Andrea Ypsilanti (SPD).
Nun wird geflickt. In einer außerordentlichen Sitzung in knapp zwei Wochen will der Landtag die fehlenden Formulierungen ergänzen und so die verfassungsmäßigkeit des Gesetzes sicherstellen. Über die der Gebühren an sich entscheidet bereits kommende Woche der hessische Staatsgerichtshof. Verneint er sie, bekommen „wir“ die bereits bezahlten Gebühren von mittlerweile immerhin 1000 Euro alle wieder zurück.
Trotzdem, der Schreck sitzt erst mal tief und Herr Koch kann heute Abend bestimmt vor Lachen nicht einschlafen.
Diejenigen unter euch, die meinen Musikgeschmack nicht teilen, mögen mir verzeihen, dass ich diesen Songtipp heute noch unbedingt los werden muss. Es handelt sich dabei um den Song „Housewife“ von Jay Brannan, der in New York lebt und dort Songs schreibt und diese dann auch singt – wie man auf seiner Homepage sehen kann, auch gern einfach mit Gitarre vor dem heimischen PC.
Jays neues, zweites Album „Goddamned“, welches das erste in wirklich albumreifer Länge ist, wird an meinem Geburtstag, dem 1. Juli 2008, online und am 15. Juli als CD weltweit erscheinen. Sein erstes gab es übrigens nur online zu kaufen. Er schreibt auf seiner Website, er habe nur eine Jeans und die hasse er. Na, vielleicht kann er sich ja bald ein paar mehr Klamotten leisten. Immerhin betätigt er sich auch als Schauspieler (via Wikipedia).
Jay hat zurzeit augenscheinlich kein Plattenlabel, er verwaltet seine Homepage selbst (was man ihr auch ansieht, was wiederum nicht schlimm ist), er ist irgendwie sympathisch und – ja – sieht auch nicht wirklich schlecht aus.
Jenniffer-Marie Kästel alias Jenniffer Kae (Wikipedia) aus Königsau in Rheinland-Pfalz ist genau einen Monat älter als ich und geht mir seit gestern nicht mehr aus den Ohren. Mit ihrer Debüt-Single „Little White Lies“ aus ihrem ebenfalls ersten Album „Faithfully“ ist sie auf dem besten Weg nach ganz oben. Und das ist auch gut so. Mein heutiger Musiktipp also.
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