O-Town: Skydive

Da werden Erinnerungen an meine längst vergangenen Teenie-Zeiten und Boyband-Schwärmereien wach… Ja, auch ich war mal richtig jung.

Die um 20 % dezimierte Combo O-Town ist – im Gegensatz zu mir kindlichem Gemüt, mag man meinen – erwachsener geworden. Wer die Musik damals nicht mochte, wird vielleicht am neuen Album mehr Gefallen finden. Bei mir läuft zumindest die Single „Skydive“ rauf und runter, wenn ich unterwegs bin.

Audio

Apple Music: Noch nicht da, schon Ärger!

Apples neuer, revolutionärer Musikdienst mit dem revolutionären Namen Apple Music ist nicht nur revolutionär. Er ruft auch noch revolutionär schnell, nämlich drei Wochen vor dem Start, die Kartellwächter auf den Plan. US-amerikanische Staatsanwälte und die EU-Kommission prüfen unabhängig voneinander, ob Apple seine Marktmacht missbraucht, um die Plattenfirmen zu Zugeständnissen zu bewegen, die Konkurrenten wie z. B. Spotify gezielt schaden könnten.

Eigentlich wurde die EU-Kommission – ebenfalls revolutionär – wohl sogar schon Wochen vor der offiziellen Ankündigung auf Apples Gebaren aufmerksam.

Gelesen u. a. bei Mac & i: Apple Music im Visier der Kartellwächter und New York Post: Competition Commission probing music-streaming services

Ich, sowohl Apple- als auch Spotify-Überzeugter werde mir die dreimonatige Testphase wohl mal gönnen, wenn es Ende Juni bei Apples Streaming-Geranz los geht. Solange aber Spotify dank Telekom-Option nicht mein Datenvolumen belastet, kriegt mich da erst einmal keiner dauerhaft weg.

Apple Music: Noch nicht da, schon Ärger!

Amazon Fire TV

Ich könnte jetzt von meinem Amazon Fire TV schwärmen, dass ich seit Dezember habe und intensiv nutze. Die Prime-Mitgliedschaft hatte ich sowieso – sogar mit Studentenrabatt. Und als es das Fire TV dann für 84 statt 99 Euro gab, musste ich einfach zuschlagen. Ich schwärme jetzt aber nicht von der tollen Auswahl an Filmen und Serien in bester Qualität und praktisch grenzenloser Verfügbarkeit. Auch nicht von der tollen Performance oder der intuitiven, fast schon genialen Menüführung.

Ich beschwere mich lieber. Das Amazon Fire TV hat meine Fernsehgewohnheiten total umgekrempelt. Ich habe, seit ich es habe, praktisch kein normales TV-Programm mehr gesehen. Die Festplatte meines Entertain-Receivers läuft langsam aber sicher voll. Und ich komme vor lauter Binge-Watching besonders an Sonntagen kaum noch zu irgendetwas. (Aktuell ist Dexter dran.) Das Amazon Fire TV ist also auch ein (richtig gut gemachter) Zeitkiller.

Fazit: (Trotzdem) geil. :)

Amazon Fire TV

Scroll Reverser: Intuitives Scrollen mit Maus und Trackpad unter OS X

Seit OS X 10.7 (Lion) ist ab Werk eine „natürliche“ Scrollrichtung eingestellt, die der bei Tablets ähnelt. Anstelle der seit Alters her gewohnten Bewegung des (meistens) Mausrades in Leserichtung wird hierbei der Inhalt mithilfe der Finger „verschoben“. Tatsächlich wirkt diese Art der Steuerung natürlich, wenn man sich darauf einlässt und – hier komme ich zum Thema – man ein Trackpad (fest verbaut oder extern) oder Apples Magic Mouse verwendet. In beiden Fällen wischt man tabletgleich auf einer glatten Oberfläche herum.

Benutzt man jedoch eine Maus mit Scrollrad, wirkt die voreingestellte Scrollrichtung schnell merkwürdig. Mein Gehirn ist einfach daran gewöhnt, wie sich angezeigter Inhalt beim Drehen am kleinen Rädchen in der Mausmitte verhält – ebenso, wie es sich an das beschriebene Tabletverhalten gewöhnt hat. Eine solche Maus nach „guter alter Scrolltradition“ verwende ich hin und wieder mit meinem MacBook Pro und switche dann fröhlich zwischen Trackpad und Maus hin und her. Leider bietet OS X keine Möglichkeit, für unterschiedliche Eingabegeräte verschiedene Scrollrichtungen einzustellen.

Abhilfe schafft hier das kleine Tool Scroll Reverser von Pilotmoon Software, welches genau diese Lücke schließt. Es kehrt die Scrollrichtung wahlweise für Trackpad, Maus und/oder Tablet um und sorgt so auch bei mehreren Eingabegeräten dafür, dass sich der Content jeweils in eine gewohnte und nicht für alle in dieselbe Richtung bewegt, wenn gewischt oder am Rädchen gedreht wird. Ich nutze es seit wenigen Minuten, bin begeistert und, tja, was soll man noch groß testen? Alles scrollt wie ich es möchte.

Denkbar simpel, aber wirkungsvoll: die Einstellungen des Scroll Reverser for OS X
Denkbar simpel, aber wirkungsvoll: die Einstellungen des Scroll Reverser for OS X

Wer also wie ich nicht auf die tabletartige Wischgeste zum Scrollen verzichten und dennoch ab und an eine Rädchenmaus parallel zum Trackpad benutzt, oder am Mac neben einer ordinären Maus noch ein Magic Trackpad betreibt, sollte sich Scroll Reverser unbedingt mal ansehen. Das Programm ist kostenlos und liegt für alle OS X Versionen ab 10.4 (Tiger) bis 10.10 (Yosemite) vor.

Scroll Reverser: Intuitives Scrollen mit Maus und Trackpad unter OS X

Facebook-AGB: Weckt mich, wenn’s was neues gibt!

Es ist einmal mehr so weit: Facebook seine allgemeinen Geschäftsbedingungen, kurz: AGB (nicht: AGBs oder AGBehnesense) mal wieder richtig aufgebohrt, und irgendjemand ärgert sich darüber. Und das ist schade, weil Facebook es eigentlich nur gut meint und die ganzen Analphabeten, Hobbynörgler und ‑shitstormer, Kettenbriefschreiber, Nazis, Linksradikalen, Prolls, Spießer-2.0 und wie sie alle heißen wenigstens mit zu ihrem persönlichen Grad der Verwirrung und/oder Verblödung passenden Werbeeinblendungen versorgen möchte.

Es gibt nun also zwei Möglichkeiten: 1. Ertragen und lächeln. So werde ich es einstweilen handhaben, weil ich gegen die AGB sowieso nichts tun kann. Und mir meine Zeit zu schade ist, mich darüber aufzuregen, was wiederum nichts bringt. 2. Facebook-Account löschen und mal wieder an die frische Luft gehen. Menschen kennenlernen. Und anfassen. Im wahren Leben. Und in 3D.

Die dritte Möglichkeit, einen Protestpost zu verfassen, in dem mittels sperrig und erhaben klingender, doch meist falsch und sinnentleert aneinandergereihter pseudo-juristischer Begriffe Facebook jegliche Nutzungsrechte und Einverständnisse an irgendwas und irgendwem untersagt werden – und die Verfassungsgrundgesetze, Alter –, ist keine Möglichkeit, sondern ebenso wirkungsvoll wie das Weiterleiten von Kettenmails (oder: Ketten-ICQ-Spam, Freude meiner Jugend … „Sie suchen Inaktive!“, „Jede Nachricht kostet sonst 2 Cent!“ und so weiter) oder die Überweisung eines kleinen Vermögens an den Notar, der das Erbe des in Nigeria plötzlich verstorbenen Großonkels treuhänderisch verwaltet. Ich freue mich trotzdem wieder auf diverse Stilblüten dieser Art in den kommenden Tagen und Wochen.

Ich bin der Auffassung: Sollen sie doch meine Daten haben. Und mich mit Werbung eindecken. Die passt dann vielleicht wenigstens zu mir. Anders als die blöden kostenlosen Zeitungen. Die passen kaum noch in meine Altpapiertonne.

Facebook-AGB: Weckt mich, wenn’s was neues gibt!

Weihnachtsgrüße und ein Medley

Ist es eigentlich zu spät für Weihnachtsgrüße? – Egal. Ich wünsche allen, die das hier lesen und den zugehörigen lieben Menschen ein frohes Fest, schöne und erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015!

Und auch am heutigen zweiten Weihnachtsfeiertag kann man sich noch ein schönes Weihnachtsmedley gönnen. Es stammt von DominoKatis YouTube-Kanal, der ansonsten nicht so „meine“ Themen beackert. Wer mich im Video findet, kann nichts gewinnen außer einer wertvollen Erkenntnis über die verantwortungsvolle Dosierung von Glühwein mit Amaretto. (Kein Spaß, am Ende hört man mich sogar „singen“!)

Lasst es euch gut gehen!

Weihnachtsgrüße und ein Medley