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„Mal ganz wat anderes“: Panne bei MS-Onlinekonferenz

Seit dem ServicePack 2 von Windows XP erfreut uns Microsoft mit dem gewohnt gut durchdachten, oftmals aber doch relativ penetranten Sicherheits-Center, das uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit (und auch sonst) ins Gedächtnis ruft, wie unsicher und fehleranfällig das System ist, für das wir uns (meist notgedrungen) entschieden haben. Eine Anti-Viren-Software sollte der im Internet surfende Windows-Nutzer natürlich besitzen. Dennoch war und ist man bei der Unterstützung von Dritthersteller-Software in Redmont seit jeher tendenziell eher zaghaft.

Bei Vista soll jetzt alles anders werden. Eigens für die Abstimmung der Zusammenarbeit mit großen Sicherheitsfirmen veranstaltete Microsoft kürzlich eine Online-Konferent. (Hierüber berichtet die Netzeitung.) Leider verhagelte Microsofts Qualitätsbewusstsein einmal mehr auch diesen Versuch der Kooperation mit Mitbewerbern, denn zwei der größten Fische in Sachen IT-Sicherheit, Symantec und McAfee, konnten aufgrund einer technischen Panne nicht an der Konferenz teilnehmen.

Wo hört Zufall auf und fängt Taktik an? Die Netzeitung verweist jedenfalls abschließend auf ein Statement von Microsoft zu diesem Vorfall. Es sei ja nicht das einzige Treffen dieser Art und es bestehe keinerlei Grund zur Aufregung. Die Großkunden, die Vista bereits ab November benutzen dürfen, wird das sicher beruhigen. Schließlich ist Antiviren- und Sicherheitssoftware besonders im produktiven Einsatz kaum von Bedeutung. Hauptsache, die Mitarbeiter können Solitaire in Glasoptik genießen.

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