Manche Dinge sind einfach vorhersehbar, auch in diesen schnellen und unsicheren Zeiten. Wer zur deutschen Geschichte etwas von sich gibt, was zwar verurteilt, jedoch von den allgemeinen Verabscheuungsfloskeln abweicht, ist weg vom Kerner Fenster. Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft (§212 Abs.1 StGB). Wenn Apple ein neues Produkt veröffentlicht, wird gemeckert. Genau so vorhersehbar waren auch die Reaktionen auf die gestrige offizielle Bekanntgabe der iPhone-Tarife von T-Mobile.
Der Stein des Anstoßes ist folgender. Nein, eigentlich sind es mehrere Steine: zu wenige Freiminuten und -SMS, zu teuer, keine wirkliche Datenflat, ich hab Bauchweh. Hier also für alle mal ein kleines Rechenspiel. (Benötigt wird lediglich die Grundrechenart der Addition.) Ganzen Beitrag lesen…
Es war ein kleiner Schock für mich, als es soeben über meinen Monitor flimmerte. Die grandiose Schauspielerin und Loriot-Partnerin Evelyn Hamann starb im Alter von 65 Jahren nach, so die Medien, „kurzer schwerer Krankheit“. Als Renate Lohse in „Pappa ante Portas“, Margarethe Tietze in „Ödipussi“, Hildegard im Sketch „Die Nudel“, Adelheid aus „Adelheid und ihre Mörder“ und in hunderten von weiteren Rollen in ihren „Geschichten aus dem Leben“ und zahllosen Loriot-Sketchen wird sie mir und vielen anderen für immer in Erinnerung bleiben.
Wer am Donnerstag, den 18. Oktober 2007, die CSI-Episode „Nächster Akt“ („Post Mortem“) auf RTL geschaut hat, kann sich vielleicht noch an diese Szene am Ende der Folge erinnern:
Wer auch mal wie Hodges durch sein(e/en) Labor, Zimmer, Keller, Dachboden, Balkon, Wintergarten, Hof, Garage, Vorgarten, Hinterhof, Nachbargrundstück, etc. tanzen möchte, dem sei der entsprechende Song ans Herz gelegt: „Word Up“ von Willis (iTunes-Link).
Nach langer Zeit mal wieder ein Apple-Beitrag in diesem Blog. Heute, offiziell ab 18 Uhr, verkauft nämlich meine Lieblingsfirma aus Cupertino, Kalifornien, USA ihr neues Betriebssystem Mac OS X 10.5 („Leopard“). In typischer Apple-Manier werden dabei neueFunktionen benutzerfreundlich und absolut chic umgesetzt (Video). Ich selbst habe das neue Kätzlein bei Cyberport vorbestellt. Wer dort noch heute ordert, erhält die Lieferung versandkostenfrei und sogar noch 10 Euro günstiger! Einfach bei der Bestellung den angegebenen Gutscheincode eintippen und dann sehnsüchtig auf die Lieferung warten.
Offenbar hat Apple selbst auch nicht ausreichend viele Kopien von Leopard im Lager liegen. Denn offenbar nicht jeder, der im Apple Online Store vorbestellt hat, erhielt bereits eine Versandmitteilung. Ich übrigens auch nicht. Und mittlerweile steht die Verfügbarkeit bei Cyberport auf „voraussichtlich ab 1.11. lieferbar“. Wer also nicht bis Weihnachten auf den neuen Raubstreuner warten möchte, sollte sich mit der Bestellung beeilen oder sich beim nächsten Reseller mit den anderen Kunden kloppen.
Bevor ich gleich schlafen gehe, noch eine frohe Botschaft. Zumindest für mich. Meine Statistik zeigt 300 Posts in diesem Blog. Und alle habe ich im Schweiße meines Angesichts auf insgesamt zwei genau aus diesem Grunde wohl nicht gerade beneidenswerte Apple Keyboards getippt. Das ganze seit Mai 2006. Erst auf dem Sobidde Blog, dann parallel bei „A Strange Life“ und nun hier. Alles in einem Topf, alles aus einer Feder. Ein feierlicher Augenblick. Besser als der doofe Film, der auch „300“ heißt. Pah. Viel besser.
Nach „Der Schuh des Manitu“ und „TRaumschiff – Periode 1“ wagt Michael „Bully“ Herbig mit „Lissi und der wilde Kaiser“ den Sprung in das eigentlich völlig überfrachtete Animationsfilm-Genre. Mit Erfolg. Denn, um es auf den Punkt zu bringen, der Film ist von vorn bis hinten eine gnadenlose – bitte wegschauen, liebe Kinder – Verarsche (aber sowas von) der schnulzigen „Sissi“-Trilogie. Ein Angriff auf die Geschmacksnerven und Lachmuskeln. Echt toll. Ein Feuerwerk aus Sinnloskomik und Quatsch aus der ganz untersten Schublade. Sowas mag ich und deshalb bekommt „Lissi und der wilde Kaiser“ von mir siebentausendvierhunderteinundneunzig von achttausendneunhundertundsechs möglichen Punkten. Gute Nacht!
Eines meiner eher sporadisch ausgelebten Lieblingsbeschäftigungen ist die Teilnahme an Telefonumfragen. Gerade heute wieder durfte ich mich bestimmt eine viertel Stunde mit einer netten Dame aus Berlin unterhalten, die mich zu Musik und Radio befragte. Zunächst fragte sie nach meinen „Hörgewohnheiten“, also welche Radiosender ich kenne bzw. einschalte. Dann spielte sie mir nacheinander eine ganze Reihe von meist aktuellen Songs auszugsweise vor, die ich dann bewerten durfte. Ich sollte einschätzen, ob ein Lied momentan zu oft im Radio läuft und ob ich um- oder ausschalten würde, wenn dieses Stück gespielt wird. Dann fragte sie mich nach meiner Einschätzung dazu, welchen Radiosendern ich das Spielen des gehörten Songs zutrauen würde.
Hat super viel Spaß gemacht und ist damit bisher die absolut beste Telefonumfrage, an der ich bislang teilgenommen hatte. Bis heute hatte ich leider nicht so viel Glück mit der Themenwahl. Ich kann mich noch an die Umfragen zu Käse und Baumärkten und – noch schlimmer – die zur Bundeswehr erinnern. Bei der letzteren verfiel ich irgendwann in einen Lachkrampf, weil die Fragen immer lächerlicher wurden. Das fand damals übrigens auch die Dame von der Marktforschung.
Jedenfalls habe ich entgegen aller Datenschutzbedenken heute meine Telefonnummer weitergegeben (die im System ja ohnehin drin zu sein scheint!), damit ich zum gleichen Thema in Zukunft erneut befragt werden kann.
Sie führen – zum Glück – nur noch ein Schattendasein im deutschen TV-Programm. Vor- und Nachmittagstalkshows, die scheinbar völlig beabsichtigt auf die Verdummung der eigenen Gäste und Zuschauer abzielen. Den Großteil ihrer Sendezeit mussten sie den Gerichtssendungen überlassen. Quasi ein Tausch von Pest gegen Cholera. Aber was solls?
Wesentlich unterhaltsamer geht es bei unseren russischen Freunden zu. Während hierzulande Moppel-Tine, Haaransatz-Enie und wie sie alle heißen Zimmerchen oder ganze Häuser renovieren, betreibt man im dortigen Fernsehen Studiorückbau.
Worum es genau ging, weiß ich natürlich nicht. Aber es hatte wohl was mit einem Transvestiten zu tun. (Kleines Ratespiel: Welche der zwei Bräute ist wohl in Wahrheit ein Bräutigam?)
Hat jemand schon den neuen Link oben rechts in der Navigation bemerkt? Die gestrige Diskussion um 1-Satz-Beiträge hat mich doch ein wenig beschäftigt. Es ist mir schon so oft passiert, dass ich zu einem Thema meine Meinung oder eine Frage loswerden, nur – ganz ohne viel dazu zu schreiben – ein Foto, ein Video oder einen Link posten wollte. Meistens sind das aber Situationen, in denen gerade kein Internetzugang zur Verfügung steht. Dank dem iPhone wird sich dieses Problem ab November von selbst lösen. Nur wohin mit den Gedankenfetzen? – Hierfür gibt es ab sofort ein von mir ganz frisch eingerichtetes Tumblelog: flomiscuous[kurz] beherbergt ab sofort alles, wofür mir mein Blog hier zu schade bzw. was für das „große“ Weblog zu kurz oder unwichtig ist.
Ich hatte schon länger mit dem Gedanken an ein eigenes Tumblelog gespielt. Doch nun weiß ich endlich, wofür ich es benutzen kann.
Was ist ein Tumblelog?
Nun, ein Tumblelog ist nichts anderes als eine Spezialform des Weblogs. Einige benutzen es auch so. Das Besondere ist, dass man beim Erstellen eines neuen Beitrages zunächst festlegt, was man denn veröffentlichen möchte: Einen Text, ein Foto, ein Video, ein Zitat, einen Link, ein Chatprotokoll. Je nach Auswahl erscheint eine andere Eingabemaske. Und man gibt nur die nötigsten Infos ein. Das geht schnell und heraus kommt eine Notiz-, Link-, Foto-, Video-, Zitatesammlung; oder von allem eine bisschen. Ganzen Beitrag lesen…
Drüben im Just4Fun Weblog hat Alex seinen Unmut über Kurzposts (ein bis zwei Sätze lang) in Blogs geäußert. Und eine Diskussion angestoßen, an der ich mich gern beteilige und bei der ich mich schützend für die 1-Satz-Blogger stellen werde. Denn ich halte kurze, prägnante Blogeinträge durchaus für lesenswert, wenn sie einen Denkanstoß geben, eine Frage zu einem Thema stellen, ein gefundenes Zitat unkommentiert an den Leser bringen. Nicht weniger interessant finde ich die entgegen gesetzte Meinung, Kurzbeiträge seien nicht lesens- bzw. kommentierenswert. Daher der Verweis auf die Diskussion in den Kommentaren des Just4Fun Weblogs.
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