30. Okt. ’07
11:41
von Florian / 4 Reaktionen
Manche Dinge sind einfach vorhersehbar, auch in diesen schnellen und unsicheren Zeiten. Wer zur deutschen Geschichte etwas von sich gibt, was zwar verurteilt, jedoch von den allgemeinen Verabscheuungsfloskeln abweicht, ist weg vom Kerner Fenster. Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft (§212 Abs.1 StGB). [...]
Manche Dinge sind einfach vorhersehbar, auch in diesen schnellen und unsicheren Zeiten. Wer zur deutschen Geschichte etwas von sich gibt, was zwar verurteilt, jedoch von den allgemeinen Verabscheuungsfloskeln abweicht, ist weg vom Kerner Fenster. Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft (§212 Abs.1 StGB). Wenn Apple ein neues Produkt veröffentlicht, wird gemeckert. Genau so vorhersehbar waren auch die Reaktionen auf die gestrige offizielle Bekanntgabe der iPhone-Tarife von T-Mobile.
Der Stein des Anstoßes ist folgender. Nein, eigentlich sind es mehrere Steine: zu wenige Freiminuten und -SMS, zu teuer, keine wirkliche Datenflat, ich hab Bauchweh. Hier also für alle mal ein kleines Rechenspiel. (Benötigt wird lediglich die Grundrechenart der Addition.)
Hier zunächst die offiziellen Tarife: Complete M, Complete L und Complete XL. Die Mindestlaufzeit beträgt jeweils 24 Monate. Zudem fallen jeweils einmalig 25 Euro Bereitstellungsgebühr an.

Man nehme nun die herkömmlichen T-Mobile-Tarife und bastle sich daraus etwas zusammen, was so in etwa an die iPhone-Tarife herankommt. Ich bin bei meiner Berechnung von Verträgen ohne subventioniertes Handy ausgegangen. Diese sind günstiger und sollen der Tatsache Rechnung tragen, dass das iPhone mit einem Kaufpreis von 399 Euro doch recht teuer ist.

(Quelle: T-Mobile, T-Com; Bei dem Rechenbeispiel zum selbst gebastelten „Complete XL“-Tarif habe ich auf die HotSpot flat verzichtet, da 200 Stunden meiner Ansicht nach bereits sehr nah an das herankommen, was man im Monat mit einem HotSpot anfangen kann.)
Es sieht so aus, als seien die von T-Mobile bekannt gegebenen Tarife für Apples iPhone, erhältlich ab dem 9. November, nicht gar so unattraktiv. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob T-Mobile-Tarife generell zu teuer sind, doch im Vergleich zur „normalen“ Preisstruktur können sich die Spezialtarife durchaus sehen lassen. Und wer sich trotzdem nicht auf die Preise einlassen mag, soll sich halt ein anderes Handy kaufen, mein Gott.
Was meinst’n du?
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1 Track-/Pingback
[...] Bild gemoppst von Flomiscuous: Fröhliches Herumhacken auf den iPhone-Tarifen [...]
3 Kommentare
zum zeitpunkt der präsentation des iphones war ich gerad in amerika und war total geflasht, dann hat sich apple unendlich zeit gelassen und jetzt bin ich nur noch gelangweilt
dazu kommen die abstossenden tarife!
das schlimme ist es gibt leute die kaufen das zu den tarifen!
man sollte das boykottieren nicht alles was onkel steve bringt ist auch super
war da nicht mal so ein unternehmens motto von wegen
dont be evil oder so
gruss vom macci magdeburger
Ja, Leute wie ich kaufen das zu den Tarifen. Weil ich die einfach gar nicht so schlimm finde. Im Vergleich zu den Dumpinganbietern am Markt sind T-Mobile und Vodafone sicher teuer. Das liegt aber zum einen an unterschiedlichen Zielgruppen, auf der anderen Seite kann man über den Service der beiden Großen auch nicht meckern.
Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, was er ausgeben möchte und was nicht. Und meine Schmerzgrenze zwischen „Haben-Will“ und „Zu Teuer“ liegt höher als bei 49 Euro für einen ordentlichen Tarif, in dem von allem ein bisschen aber genug steckt.
na dann, ich finde nur es steckt zu wenig in den tarifen im vergleich zu anderen ländern
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