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Mein Kinowinter: Kompass, Verwünscht, Elisabeth

Das war eine verzauberte Kinozeit: In den letzten Wochen habe ich mir „Der goldene Kompass“, „Verwünscht“ und heute schließlich „Elisabeth – Das goldene Königreich“ angesehen. Übrigens alle drei mit meiner guten Freundin Jelena. :-)

Hier nun, so kurz vor dem Jahreswechsel, eine Hand voller Gedanken zu diesem magischen Trio:

Der goldene Kompass

Die Reise in eine zauberhafte andere Welt, in der jeder Mensch von einem Tiergeist begleitet wird und in der das Magisterium einen Finger auf unerwünschten Lehren von „Staub“ und den Geheimnissen hält, die im Norden des Polarkreises schlummern. Nicole Kidman als undurchsichtige, hinterlistige Marisa Coulter ist ebenso ein Traum wie das unglaublich liebevoll inszenierte Effektfeuerwerk.

Dieser Film hat die jammervollen Boykottaufrufe einiger trauriger Seniorenclubs nicht nötig. Er reißt mit und lässt mich frustriert grübeln: Warum hast du nicht so tolle Ideen wie Philip Pullman, Autor der Romanvorlage. (Es handelt sich übrigens um eine Trilogie. Darum ist der Film am Ende offen gelassen und macht Vorfreude auf den hoffentlich irgendwann erscheinenden zweiten Teil der Verfilmung.)

Verwünscht

Nach Jahrzehnten der Magie, des Träumens und des Singens ist von Disney momentan filmtechnisch außer viel Animation mit wenig Nostalgie kaum etwas in den Kinos zu sehen. Dies zeigt auch die Tatsache, dass bei unserem Kinobesuch nur ein Trailer vor „Verwünscht“ lief. Traurig. Und doch lässt dieser Film alte Gefühle wieder aufleben. Auch wenn er die kitschige Märchenfilm-Atmosphäre mit der harten, kalten Realität in Form von New York unserer Zeit konfrontiert.

„Verwünscht“ zieht die Filme meiner Kindheit in den Kakao und ist gleichwohl eine Liebeserklärung an all die schönen Geschichten von Schneewittchen, Dornröschen, Aschenputtel und Co. Auch für Nicht-Disney-Fans ein abwechslungsreicher und witziger Film über die Liebe, Prinzen und Prinzessinnen und dass es sie in jeder Zeit und an jedem Ort gibt, wenn man nur richtig hinschaut.

Elisabeth – Das goldene Königreich

Schon wieder „Gold“, schon wieder eine Ausnahmeschauspielerin: Cate Blanchett kehrt nach fast zehn Jahren wieder auf den englischen Thron des 16. Jahrhunderts zurück und sieht sich als Elisabeth I. einem spanischen König gegenüber gestellt, der die Hand nach der englischen Krone ausstreckt.

Wunderbar zeichnet der Film das Bild der alternden Herrscherin Elisabeth, die nicht nur gegen die Intrigen ihrer Widersacher, sondern auch gegen sich selbst zu kämpfen hat. Gegen Ende steht sie im Nachthemd an den Klippen. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Ende eines Kinowinters?

Prinzen, Burgen, Magie und Wunder. Der Kinowinter scheint perfekt auszuklingen. Doch auch Januar und Februar 2008 bergen sicher noch den einen oder anderen interessanten Film. Jetzt schon vorgemerkt ist in jedem Fall „P.S.: Ich liebe dich…“. Kinostart ist 17.01.2008.

In diesem Sinne: Frohes Popcorn-Knabbern!

Was meinst’n du?

Es gibt bisher 3 Reaktionen auf diesen Beitrag.

3 Kommentare

  1. Ach ja, das war ein schöner Ausklang für das Kinojahr ‘07, doch ich blicke mit Freude und Spannung auf das nun folgende Jahr und hoffe, dann auch wieder mit dir und einer Tonne Popcorn in unserem reservierten Partnersessel Platz zunehmen ;-).

  2. Der Goldene Kompass habe ich bereits selbst gesehen, Verwünscht gucke ich mir noch an. Elizabeth reizt mich so irgendwie gar nicht…
    Na, nächsten Mittwoch ist erstmal KeinOhrHasen dran, da freu ich mich schon drauf :)

  3. so verwünscht hab ich gesehen..und den goldenen kompass gestern ausgeliehen…super wars!..ob ich mir auch noch deine dritte empfehlung ansehen werde….wer weiß :) wünsch dir n schönen sonntag!

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