Montags gibt es irgendwie nie was Gescheites im Fernsehen. Momentan laufen bei „CSI:NY“ nur Wiederholungen und, gerade wo ich morgen ausnahmsweise ein bisschen länger schlafen kann, gibt es nicht einmal „Shark“. DVDs habe ich auch keine neuen. Also musste es was Schnulziges sein, was gerade zufällig lief. Und, siehe da: Es war ein schöner Fernsehabend mit „Kalender Girls“ bei SAT.1.
Chris (Helen Mirren) und Annie (Julie Walters) animieren ihre Freundinnen nackt für einen Kalender zu posieren – zu Ehren von Annies an Krebs verstorbenen Mann. Unerwartet gelangen sie so zu Ruhm, der auch seine Schattenseiten hat. Mit viel Gefühl und Humor erzählt „Kalender Girls“ (2003) die Geschichte alternder, aber lebensfroher Frauen aus der britischen Provinz, die es ins Rampenlicht verschlägt. Eine schöne Geschichte vom Älterwerden. (Wikipedia-Artikel zum Film)
Parallel lief im Ersten übrigens eine bedrückende Reportage über das Leben im Altersheim. Das krasse Gegenteil zu der Geschichte des wunderschönen Films – und wahrscheinlich leider näher an der Realität. Nichtsdestotrotz: Denkt an „Kalender Girls“, wenn ihr den nächsten DVD-Abend plant!
Nun ist ja auch meine Wenigkeit, die sich zunächst nicht so recht für einen Studiengang entscheiden konnte, immerhin schon im dritten Semester zum Bachelor of Laws (LLB). Und endlich fühle ich langsam das Wissen in mir aufquellen. Klingt jetzt vielleicht komisch, aber es hat ein Weilchen gedauert, bis ich mich richtig studierend gefühlt habe. Es ist also noch nicht alles verloren.
Seit gestern bin ich ja stolzer Besitzer von Nintendos neustem Spiel Mario Kart Wii und habe auch schon das eine oder andere Rennen gezockt (laut Statistik sind es bereits über 80), die meisten davon gemeinsam mit Jeli.
Wer selbst eine Wii und Mario Kart Wii sein/ihr Eigen nennt, darf mich gern zu einem Spiel herausfordern. Dazu veröffentliche ich hier mal meinen Freundescode:
1075 – 0857 – 0262
Wer nicht weiß, wies funktioniert, sollte mal in der Spielanleitung nachlesen. Ich würde mich freuen, wenn der/die eine oder andere sich zu einem Rennen finden würde. Am besten ein kurzer Kommentar oder eine E-Mail zur Info und evtl. mit eigenem Freundescode an mich senden, damit ich mich auf euch einstellen kann.
Seit heute ist es endlich im Handel erhältlich: Das (von mir und sicher vielen) lang ersehnte Mario Kart Wii – für die Wii. Ich bin sehr happy, denn ich habs mir gleich heute beim Media Markt meines Vertrauens geholt und es ist der Hammer.
Leider sitzen, anders als beim direkten Vorgänger für den Game Cube nicht mehr zwei Fahrer gleichzeitig auf einem Auto. Dafür gibt es jetzt mehr Auswahl, was die Fahrzeuge angeht. Unter anderem darf auch auf Motorrädern gekurvt werden, was ich persönlich sehr angenehm finde. Gesteuert wird wahlweise mit dem beiliegenden Wii Wheel, in das die Wii Remote (bzw. Wiimote) eingesteckt wird, mit quer gehaltener Wiimote, mit Wiimote und Nunchuk oder sogar mit Game Cube Controller. Weitere Wii Wheels gibt es für günstige 9,95 Euro zum Zukaufen.
Besonders hervorzuheben ist auch die gelungene Integration der Nintendo WiFi Connection (WFC). Innerhalb von Sekunden kann man mit insgesamt bis zu 12 Spielern aus der ganzen Welt, dem eigenen Kontinent, oder seinen Freunden über das Internet Rennen fahren. Der eigens eingerichtete Mario Kart Kanal ermöglicht zudem den Austausch von so genannten Geist-Daten, also Bestzeiten einzelner Kurse, mit denen sich andere dann messen können. Alle teilnehmenden Spieler benötigen hierfür eine eigene Kopie des Spiels sowie eine an das Internet angebundene Wii-Konsole. (Am bequemsten natürlich über WLAN).
Mario Kart Wii ist bei Media Markt für zurzeit 47 Euro zu haben, wie gesagt mit beiliegendem Wii Wheel. Bei Amazon.de ist die erste Charge schon ausverkauft. Wer hier bestellt, muss noch bis zum 18. April warten. Beim ersten Einlegen ist ein Software-Update nötig. Eine lohnende Investition mit 16 neuen und 16 Classic-Strecken, die sich kein Mario-Fan entgehen lassen sollte.
Ich liebe historische Romane. Doch nachdem ich die Waringham-Trilogie von Rebecca Gablé verschlungen hatte, musste dringend mal was Gegenwartsbezogenes her. Durch einen ganz und gar unliterarischen Zufall stand der 2001 erschienene Roman „Eine Billion Dollar“ des in Frankreich lebenden deutschen Autoren Andreas Eschbach („Jesus Video“) genau zur rechten Zeit in meinem Bücherregal. In zweierlei Hinsicht.
Zum Inhalt
John Salvatore Fontanelli ist das, was viele Menschen einen Versager nennen würden. Jemand, der seine Miete immer gerade so und erst Monate zu spät zahlen kann, der sich als Pizza-Austräger in New York mit Mühe und Not über Wasser hält. Doch dann passiert Unglaubliches: Von einer Anwaltsfamilie aus Florenz erfährt John, dass er der Erbe von einer Billion Dollar und damit der reichste Mann aller Zeiten ist. Das Geld stammt von seinem Urahnen, der einst, vor 500 Jahren, eine göttliche Vision hatte. Sein Erbe würde ein halbes Jahrtausend später der Menschheit ihre verlorene Zukunft zurück bringen.
Doch was fängt man an mit einem schier unbegreifbaren Vermögen? Ist die Menschheit noch zu retten? Und wem kann man trauen, wenn jeder weiß, dass man der reichste Mensch der Welt ist?
Spannung und VWL
In einer Mischung aus spannendem Thriller, Selbstfindungsstory und Weltuntergangsszenario beschreibt Andreas Eschbach die Gipfel der High Society und wie sich zwischen ihnen die tiefsten Abgründe auftun. Zukunftsvision versus Konservativismus, Humanität versus Korruption, Egoismus und Gier. In verschiedenen interessanten Ansätzen werden Sinn und Unsinn von Industrialisierung, Kapitalismus und Globalisierung beleuchtet, geschickt eingeflochten in die Story eines liebenswerten aber überforderten jungen Mannes, der von Heute auf Morgen die Fäden des Menschheitsschicksals in der Hand zu halten scheint. Oder etwa nicht?
Wunderbar witzig, nachdenklich, spannend, emotional erzählt ist „Eine Billion Dollar“ eine wunderbare Abwechslung, weil es kaum in eine Genreschublade passt. Ich selbst hatte das Glück (nun kommen wir zum oben erwähnten Zufall), das Buch für 2,50 Euro als Mängelexemplar zu erstehen. Allein wegen des Buchrückentextes hätte ich wohl sonst nicht zugegriffen. Regulär findet ihr „Eine Billion Dollar“ für 9,95 Euro (Taschenbuch) bzw. 23,00 Euro (Gebundene Ausgabe) bei Amazon.de oder im Buchhandel eures Vertrauens.
Weil ich schon eine Weile nichts mehr veröffentlicht habe, hier zur Feier meines Blogging-Comebacks ein weitere Musiktipps. (Das geht hier wies Brezelbacken.) Durch Zufall fiel mir dieser Song beim Autofahren durch das Radio in die Ohren.
Viel konnte ich über die Sängerin auf die Schnelle nicht in Erfahrung bringen. Nur, dass ihr Name wie Asha ausgesprochen wird, iTunes sich nicht darüber einig ist, ob es Asa oder Asah heißt und es offenbar kein Musikvideo zu dem Titel gibt. Aber eine schöne Live-Version auf dem französischen Fernsehen – télévision française. Jailer heißt übrigens soviel wie Gefängniswärter, womit sich die Textzeile „Jailer, don’t call me a prisoner“ mit „Wärter, nenn’ mich nicht Gefangener“ übersetzt werden kann – so ganz frei.
Madonnas lang erwartete neue Single kommt ihrem nicht minder ersehnten Album einige Wochen zuvor: Gemeinsam mit Justin Timberlake und dem in letzter Zeit beinahe überall vertretenen Timbaland rockt „4 Minutes“ die Welt – und jetzt gibt es auch das passende Video exklusiv bei iTunes. (Wobei ich persönlich dem Download von Musikvideos wenig abgewinnen kann.)
Hier also mein Musiktipp und die obligatorischen Links:
Und bis es einer merkt und das Video entfernt wird, könnt ihr es euch – in weniger guter Bildqualität – auch hier schnell mal anschauen:
[Update 07.04.2008] Offenbar läuft die Rechtsabteilung der Plattenfirma online Sturm gegen die Videoportale. Jedenfalls ist momentan kein Video mehr online. In nächster Zeit also vielleicht mal aufmerksam MTV schauen und hoffen.
Zuletzt kommentiert