Ich bin immer noch ein bisschen baff, wenn ich ehrlich sein soll. Soeben hat bei RTL Oliver Pocher von der öffentlich-(f)rechtlichen Konkurrenz als erster Kandidat in einem „Wer wird Millionär“-Prominenten-Special die Millionenfrage korrekt beantwortet und so eine glatte eins mit sechs Nullen zum Gesamtgewinn der anderen drei heutigen Teilnehmer addiert.
Neben Pocher waren Reinhold Beckmann, Michaela Schaffrath und Andrea Ypsilanti angetreten. Ich muss gestehen, dass ich den größten Teil der Show nicht verfolgt sondern nur noch Pochers Auftritt gesehen habe. Trotzdem muss ich meinen Hut ziehen, denn dass das Nagel-Schreckenberg-Modell zur Berechnung von Verkehrsstaus dient, hätte ich nun wirklich nicht gewusst und bestimmt nicht gerade Oliver Pocher zugetraut es zu wissen. Überhaupt kam mir Pöbel-Pocher heute ungewohnt zahm vor. Vielleicht, weil es wie bei jedem Promi-Special von WWM auch heute um einen guten Zweck ging. Kurz vor dem Ende versprach er sogar, im Falle eines Zurückfallens auf 500 Euro einen Betrag von mindestens 100.000 Euro aus eigener Tasche zu bezahlen. Respekt!
(Anscheinend verdient man bei der ARD doch nicht so schlecht.)
Insgesamt brachte der Abend übrigens gut 1,2 Millionen Euro für diverse Hilfsprojekte, die von den Teilnehmern festgelegt worden waren.
Es war schon eine kleine bis mittlere Odysee bis mein neuer DVB-S-Receiver gestern endlich bei mir eintraf. Seit Mittwoch schien das Paket verschollen, dann stand es auf einmal (neben der Postbotin) vor meiner Tür. Und der anfängliche Ärger war schnell verflogen. Hier ein paar erste Eindrücke.
Da wir es geschafft haben, uns aus den Klauen der Servicewüste Unitymedia (Kabelnetzbetreiber) zu befreien und eine Sat-Anlage zu installieren, musste ein Receiver her. Und weil ich mich schon so an den Komfort eines HDD-Recorders gewöhnt hatte, sollte es kein x-beliebiger sein, sondern eben einer mit Aufnahmefunktion. Nach langem und mühsamem Sichten und Vergleichen des Angebots fiel die Wahl schlussendlich auf den iCord HD der Firma HUMAX. Zukunftssicher mit HD-Twin-Tuner ausgestattet und mit auf Linux basierendem Betriebssystem würde es der sicher tun.
Aber hallo, ich bin einfach nur total glücklich damit. Es können bis zu vier Sendungen (!) gleichzeitig aufgezeichnet und eine fünfte angesehen werden. Das Bild wird wie bei den modernen DVD-Playern auf HD hochskaliert und per HDMI-Anschluss an meinen auch noch nicht so alten „HD ready“ Samsung-LCD übertragen. Was will man mehr? Ganzen Beitrag lesen…
Ich selbst habe den Grand Prix (ja, oder halt Eurovision Song Contest) gestern nicht am Fernseher verfolgt, dafür gibt es drüben bei Jeli einige interessante Betrachtungen zu dem Spektakel. Wieder werden die deutschen Teilnehmer im kommenden Jahr zum Verlieren gen Osten reisen und wieder hat es nur für Platz 23 von 25 gereicht, wobei es 24 und 25 gar nicht gab gestern. Glückwunsch, No Angels. Wärt ihr mal lieber in euren charttechnischen Hochzeiten zum Grand Prix gefahren.
Seit längerer Zeit gibt es auch von mir und an dieser Stelle mal wieder einen Musiktipp. Und einmal mehr hat es der Zufall möglich gemacht, dass ich auf diesen Song gestoßen bin. (Top 100 bei iTunes durchstöbert.)
The Ting Tings – „That’s Not My Name“ (iTunes-Link)
The Ting Tings (Wikipedia) sind Katie White und Jules De Martino und kommen aus Großbritannien. Wikipedia bezeichnet sie als Indie-Pop-Band, was schon irgendwie crazy klingt – und somit passt. Allein die Band-Homepage, dies es auch in deutscher Sprache gibt, und die ständig ihre Farbe wechselt, spricht Bände. Überzeugt euch selbst von dieser zweiten Auskopplung aus ihrem Debütalbum „We Started Nothing“. Ganzen Beitrag lesen…
Diesen Beitrag hätte ich auch gestern um die gleiche Zeit, am vergangenen Montag oder letzte Woche schreiben können. Denn eigentlich war klar, dass Thomas „Ohne Plan B“ Godoj die gestern Abend zu Ende gegangene fünfte Staffel von RTLs „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) gewinnen würde. Der Hartz-IV-Barde mit den ungepflegten Haaren setzte sich gegen meinen persönlichen Favoriten Fady Maalouf durch.
Ich selbst habe das Finale wegen des Kinobesuchs nicht am Bildschirm verfolgt. Trotzdem bin ich von einer Tatsache überzeugt: Thomas hat wieder die Rockschiene befahren, weil er wohl musikalisch nichts anderes drauf hat – und das auch nicht wirklich. DSDS-Staffel Nummer fünf hinterlässt nun also einen zweiten Tobi Regner und mich als enttäuschten Zuschauer, der sich das hoffentlich bald erscheinende Fady-Album kaufen wird.
Nun habe ich mir wie geplant „Verliebt in die Braut“ mit Patrick Dempsey und Jelena Harlaß angeschaut. Ersterer spielte in dem Film mit, Letztere saß im Kino neben mir. Was haben wir dabei gelernt?
Patrick Dempsey ist ja so gar nicht attraktiv, weil ziemlich in die Jahre gekommen und irgendwie Hugh-Grant-haft (schleimig).
Die Rolle hätte eigentlich Ben Stiller spielen sollen. Das ist wohl nicht die Wahrheit, aber es kommt einem spätestens bei der Szene so vor, an dem die Baumstämme geworfen werden.
Wenn der Trailer lustig ist, ist es der Film noch lange nicht. Das heißt nicht, dass es eine Tragödie war, aber zu einer Komödie gehört schon ein bisschen mehr.
Ja, er kriegt sie. Und wen das jetzt überrascht/schockiert hat, sollte an seiner cineastischen Grundbildung arbeiten. Hallo?
Männer sind Bauern, Machos und irgendwie auch Schlampen. Zumindest in den USA.
Europäer sind „Jäger und Sammler“ (Zitat von Jeli) und primitiv und in sinnlosen Traditionen gefangen und naiv und aggresiv und romantisch, aber auf die peinliche Art.
Reichtum macht nicht unbedingt sympathisch.
Auch nicht sexy (Patrick spielt einen reichen Mann, siehe Punkt 1).
Einem romantischem Film kann auch dank schlechter Dialoge und allzu vorhersehbarer Handlung der gewisse Pepp fehlen.
Das hörte sich nun schlimmer an, als es wirklich war. Aber: Geht nicht rein sondern wartet darauf, bis die DVD im Regal eurer Lieblingsvideothek steht. Meine Meinung, wie alles hier im Blog und daher naturgemäß absolut nicht objektiv. Wie jede Kritik.
Wen es trotzdem im Kino-Sitzfleisch juckt: Hier der Link zur offiziellen Filmseite und ein YouTube-Window des Trailers.
Schon vor einigen Wochen testete Amazon.de ein in den USA schon seit längerem verwendetes neues Seitendesign. Allerdings blieben einige/viele (?) Nutzer davon ausgesperrt. Ich zum Beispiel konnte das Redesign trotz gleicher Betriebssystem- und Browserversion – wie auch immer – nur am MacBook Pro, nicht aber am iMac bewundern.
Heute scheinen die Damen und Herren Online-Buch- und -Alles-Händlerinnen und -Händler endgültig das frische Layout freigegeben zu haben; gerelauncht, wie es neudeutsch geschrieben und -sprochen zu werden pflegt. Mir persönlich gefällts ganz gut. Der angestaubte Touch von zusammengewürfelten Elementen ist weitestgehend verschwunden. Was ich jedoch schon jetzt vermisse, ist die statische karteireiterartige Kopfnavigation, die durch eine verschachtelte Aufklappliste der Kategorien ersetzt wurden. Nicht so mein Fall.
Einige Bereiche befinden sich derweil noch im alten Design verwurzelt. So zum Beispiel die Paketverfolgung. Schnell zurechtfinden wird man sich wohl allemal im neuen Look von Amazon.de, also kein Grund zu Sorge für Stammkunden wie mich.
Ich wollte nur mal bescheid geben, dass ich noch am Leben bin. Momentan gibt es irgendwie nicht wirklich was Neues von meiner Seite, daher die Flaute hier. Aber ich habe unheimliche Lust, mal wieder einen guten Film im Kino zu sehen. Wenn es soweit ist, habe ich dann auch endlich mal wieder was zu schreiben.
Jo Mai, es ist ja scho Mai. Ich wünsche allen Leserinnen einen erhol- und einsamen Maifeiertag (Tag der Arbeit) und allen Lesern einen schönen Vatertag. Der ist nämlich heute dank vorgezogenem Christi Himmelfahrt auch gleich noch. Frechheit, so klaut man uns einen Feiertag.
Und allen, die morgen keinen Brückentag genießen dürfen, herzliches Beileid. Ihr seid ja gleich doppelt angeschmiert.
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