Finale.

Ja, also ich hatte zwar versprochen, dass das Wiedergeben von Neuigkeiten aus dem australischen Dschungel kein Dauerzustand wird. Aber dieses eine Mal müsst ihr noch durch. Immerhin findet heute Abend um 22:15 Uhr bei RTL schon das Finale der laufenden sechsten Staffel von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” statt. Danach ist dann auch hier erstmal Schluss mit den Dschungel-Posts. Versprochen.

Ich wollte dennoch die Gelegenheit nutzen, darauf hinzuweisen, wie schwer es mir fällt, mich an die Gewinnerinnen und Gewinner der vergangenen Staffeln zu erinnern – meint die “Dschungelköniginnen” und “Dschungelkönige”. Es fiel mir sogar so schwer, dass ich die Wikipedia konsultieren musste. Hättet ihr sie noch alle in der richtigen Reihenfolge gewusst?

  1. Costa Cordalis, Schlagersänger. Und bevor Fragen kommen: Gerüchte, er sei vor einer italienischen Insel gestrandet, sind frei erfunden. Costa geht es gut.
  2. Désirée Nick. Die mag ich nicht besonders. Und dasss sie bei bild.de noch heute über den Dschungel lästert, ist meines Erachtens eher ein Zeichen von anhaltender Selbstüberschätzung und Verzweiflung.
  3. Ross Antony
  4. Ingrid van Bergen, die Dschungel-Queen-Mum, von der man sagt, sie sei über Leichen gegangen.
  5. Peer Kusmagk, der Ausgestoßene.

Und dieses Jahr wird es “Tande Brigidde”. Da bin ich mir ganz sicher.

Micaela Schäfer: Die Dame ohne Kleiderschrank

Sie ist schätzungsweise die einzige Frau auf dieser Welt, die keinen Kleiderschrank ihr Eigen nennt: Micaela Schäfer. Den Eindruck gewinnt man zumindest, wenn man wie ich – Schande auf mein Haupt – keine Folge von „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ auf RTL verpasst. Gerade eben wieder zierte nur ein halber Quadratzentimeter Stoff ihren nackten Leib. Fast hätte man ins Nirvana blicken können.

Mal ehrlich: Noch billiger ist es wohl nur, Preise in Limousinenfenster hinein zu rufen. Dabei handelt es sich aber wenigstens um einen richtigen Beruf. Und mehr Kleidung wäre da auch mit im Spiel. Immerhin ist es ja kalt am Straßenrand.

Ich gucke jetzt mal weiter. Vielleicht beißt ihr noch eine Schlange in die freiliegenden Nippel. Oder in die Mupe.

Ramona Leiß flog aus dem Dschungel-Camp

Kurzmitteilung

Ich fange jetzt nicht etwa an, News aus dem australischen Dschungel aufzuwärmen. Aber ich bin seit gestern Abend hin und her gerissen zwischen der Freude über den Auszug der senilen Streitkräftekommandantin Ramona Leiß und dem Bedauern darüber, dass es jetzt bestimmt langweiliger werden wird, das Dschungel-Camp zu schauen. So ganz ohne die pflegebedürftige Pausenhofaufsicht.

Kackstation II

Es gibt tatsächlich eine unrühmliche Fortsetzung in Sachen „Kampf mit der Packstation“: Auch die Folgelieferung der verlorenen Sendung war (fast schon erwartungsgemäß) nicht in der Filiale zu finden. Mittlerweile habe ich für eine Nachlieferung einer anderen Loseblattsammlung neben der Versandbestätigung des Verlages auch wieder eine DHL-SMS mit der Aufforderung zur Abholung – wieder in der (falschen) Filiale – erhalten.

Es bleibt also spannend. Ich habe mich zwischenzeitlich auch noch einmal schriftlich an den DHL-Kundenservice gewandt: Weiterlesen

Kackstation (Update)

Es ist wirklich einigermaßen faszinierend, wie schlecht man einen eigentlich gut gemeinten Service umsetzen kann. Die Rede ist von den Packstationen der Deutschen Post beziehungsweise DHL.

Wie es funktionieren sollte

Zunächst ein kurzer Überblick über die Funktionsweise des Dienstes: Ich bestelle etwas, zum Beispiel über das Internet, und gebe dort als Lieferadresse statt meiner eigenen Anschrift diejenige der Packstation an. Eine Identifikationsnummer (PostIdent-Nummer) zu Beginn der Adressangabe lässt die Zuordnung zu meinem Packstations-Konto zu. Sobald die Sendung in der Packstation eingetroffen ist, erhalte ich eine SMS mit der Mitteilung, dass ich diese innerhalb von sieben Werktagen abholen kann. Mit meiner Benutzerkarte sowie meiner persönlichen PIN kann ich mich dann rund um die Uhr an der Station bedienen. Soweit die Theorie. Weiterlesen

Was OS X Lion nicht kann – Teil 1: Die Installation

Seit gut zehn Tagen ist „Lion“ über den Mac App Store erhältlich, jenes neue Mac-Betriebssystem, welches nur rund 24 Euro kostet und die Arbeit am Rechner revolutionieren soll. Apple wählte zur Krönung des Katzenreigen den König der Tiere, um sein Mac OS X 10.7 zu benennen. Doch ein paar Zacken fehlen meines Erachtens in der Löwenkrone. Welche neuen, tollen Features es gibt, lässt sich an vielen Stellen – nicht zuletzt bei Apple selbst – nachlesen. Ich beschränke mich daher auf eine Sammlung von mehr oder weniger schwerwiegenden Kritikpunkten.

Der Kampf mit dem USB-Stick

Eines vorweg: Der Mac App Store ist eine schöne Sache und ein komfortabler Weg, Programme zu kaufen beziehungsweise sie auf den Rechner zu laden. Dieses Feature führte Apple bereits im Wege eines Updates beim Lion-Vorgänger „Snow Leopard“ ein.

Doch was passiert, wenn man ein komplettes Betriebssystem über den Mac App Store erwirbt? – Nun, wenn man sich an Apples visionären Weg hält, mag das eine ganz bequeme Angelegenheit sein: Lion kaufen, Installationsprogramm (rund 3,5 Gigabyte) herunterladen, installieren, fertig. Da ich aber zu den Menschen gehöre, die ein neues System gerne auf eine frisch geleerte Platte aufspielen, dies aber von Apple nicht offiziell unterstützt wird, musste ich mir mit Trick 17 helfen und den Umweg über ein bootfähiges Medium (in meinem Fall allerdings ein USB-Stick) gehen. Weiterlesen