#3 Bose SoundTouch

Das soll jetzt hier nicht zu einem Technik-Blog ausufern. Der Vorteil an dieser Ablehnung einer Kategorisierung ist es, dass ich hier nicht neutral oder gar wissenschaftlich Produkte rezensieren muss. Das können andere viel besser.

Ich möchte daher sehr subjektiv und auch nicht allzu detailreich von einer kürzlichen Neuanschaffung berichten, die ich nicht mehr missen möchte: Ende vergangenen Jahres entschied ich mich relativ spontan dazu, den Grundstein für ein Multiroom-Audiosystem zu legen. (Mama, wenn du das liest: Das sind Lautsprecher, die in verschiedenen Räumen stehen und Musik spielen, ohne durch Kabel miteinander verbunden zu sein. Gesteuert werden sie über mein Handy. / Papa, wenn du das liest: Sag mir, was du hören willst. Ich drücke die Knöpfe. Finger weg!) – Kleiner Scherz am Rande.

Bis dato eher halbherzige Recherchen zum Thema ließen mich an zwei relevante Produkte bzw. Systeme denken: Sonos – offenbar das Urgestein, die Mutter der Multirooms – und Raumfeld von Teufel – meines Erachtens zumindest optisch ansprechender. Ich wurde eines Besseren belehrt.

Tatsächlich wurde ich zuerst durch Facebook-Werbeanzeigen auf das Pendant SoundTouch des Wettbewerbers Bose aufmerksam. Natürlich kannte ich Bose schon vorher – vom Hörensagen allerdings nur. Dass sie ein Multiroom-System anbieten, eigentlich nicht überraschend, war mir bis dahin schlicht entgangen. Weiterlesen #3 Bose SoundTouch“

#2 Goliath

Den ersten Arbeitstag des neuen Jahres verbrachte ich größtenteils auf meiner Couch. Es war Bingewatching angesagt. Eher zufällig suchte ich mir hierzu eine Serie aus, deren verfügbaren Episodenbestand man an einem einzigen Urlaubstag tatsächlich wunderbar verkonsumieren kann: Die Amazon-Serie „Goliath“ mit dem grandiosen Billy Bob Thornton.

Und darum geht es: Billy McBride ist scheinbar eine hoffnungslos gescheiterte Existenz. Der ehemalige Spitzenanwalt ist zum geschiedenen Säufer mutiert, dessen beste Freunde ein streunender Hund und eine junge drogenabhängige Prostituierte sind. Als ein als Selbstmord abgestempelter Todesfall mit mysteriösen Begleitumständen an ihn herangetragen wird, leckt er Blut und legt sich mit seiner ehemaligen Großkanzlei an, die noch immer seinen Namen trägt. Der offensichtlich aussichtslose Kampf Davids gegen Goliath beginnt.

„Goliath“ ist eine hervorragend besetzte Anwaltsserie, die nicht auf Hochglanz poliert und trotzdem – oder gerade deswegen – perfekt in Szene gesetzt ist. Neben Billy Bob Thornton in der Rolle der abgestürzten Hauptfigur, die sich mühsam aus dem Sumpf des Alkoholismus hochzuziehen und einen Multimilliarden-Dollar-Konzern zur Verantwortung zu ziehen sich abmüht gefiel mir vor allen Dingen Molly Parker („House of Cards“) als eiskalte und skrupellose Karriereanwältin. Hinzu kommen weitere wundervoll gezeichnete Charaktere, die zum Teil echte Abscheu in mir hochkommen ließen, wie etwa William Hurt als scheinbar allmächtige Verkörperung des Bösen, das sprichwörtlich in der Dunkelheit lauert und die teuflischen Strippen zieht, oder dessen von Olivia Thirlby verkörpertes „Werkzeug“ Lucy Kittridge.

Kurzum: Kein Moment der Langeweile kam auf in den bisher verfügbaren acht Episoden der ersten Staffel dieses Amazon Originals. Mitreißende Charaktere, verwoben in einer spannenden Story um Macht, Geld und das Verschwimmen von Recht und Unrecht in einer ungerechten Welt. Am Ende bleiben nicht nur moralische Fragezeichen stehen. Auch ob es eine zweite Staffel geben wird und ob und wie diese an den packenden Handlungsbogen der ersten wird anknüpfen können, bleibt einstweilen ungeklärt.

„Goliath“ kann über Amazon Prime Video (das heißt für Kunden von Amazons Prime-Dienst) kostenfrei angeschaut werden. Und sollte es auch.

#1 Frohes Neues. Jede Woche einer.

Ich wünsche ein fohes neues Jahr 2017!

Nach langer Abstinenz wage ich mal wieder einen Anlauf. Es ist nicht der erste Versuch, regelmäßig zu bloggen und etwas mehr oder weniger Lesenswertes in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen hier zu veröffentlichen. Für den Anfang habe ich mir das meines Erachtens einigermaßen realisitische Ziel gesetzt, jede Woche mindestens einen Beitrag zu verfassen und zu publizieren. Thema? Länge? – Egal.

Einzige Regel: Zur Selbstkontrolle wird der jeweils erste Post in einer Kalenderwoche mit einer Nummer versehen (#1, #2 usw.).

Am Ende des Jahres müsste ich dann bei #52 ankommen. Also kein Schummeln durch SPAM-artige Vielfach-Posts in einer Woche der Langeweile o. ä.

Noch bin ich zuversichtlich, dass ich es einigermaßen hinbekomme, meine Gedanken zu ordnen und dann auch noch die Energie aufbringe, sie in Worte zu gießen. Es wäre nicht mein erster einschlafender Blogging-Versuch und es wird, so sich das Schicksal meiner bisherigen Blogs wiederholt, sicherlich auch nicht der letzte sein. Schauen wir mal, wie sich die Dinge entwickeln.

Zu Beitrag Nummer eins hat es ja schon einmal gereicht.