Gestern Abend war ich mit meinem Schatz, einem weiteren Freund und – natürlich – Jeli im Special-Effects-Epos „Avatar“. Ich muss sagen, dass ich Jelenas überschwängliche Begeisterung nicht teilen kann – wenngleich der Film nicht schlecht ist.

Bild- und, wie allgemein bekannt, auch kostengewaltig setzte „Titanic“-Regisseur James Cameron eine Story um, die so oder so ähnlich schon tausend Mal erzählt worden ist: Junge und Mädchen aus unterschiedlichen Welten treffen aufeinander, hassen sich zunächst, lieben sich später. Hinter ihnen stehen völlig gegensätzliche Interessengruppen, die einander bekämpfen. Alles in Allem nichts, was man sich geschlagene 161 Minuten reinziehen müsste. Disneys „Pocahontas“ tut es da allemal.

Trotzdem ist „Avatar“, dieser überdimensionale Auftritt der Blue Men Group, einen Kinobesuch wert. Denn die detailintensiven Landschafts-, Tier- und Kampfszenen pressen einen doch zeitweise kraftvoll in den Kinosessel. Am Ende wartet man dann nur noch darauf, dass der böse Bube sein Fett weg bekommt.

Mehr möchte ich jetzt nicht über „Avatar“ schreiben. Schaut ihn euch an oder lasst euch vorher noch von Jelis Lobeshymnen mitreißen.