Ich tue euch jetzt einmal zeigen, warum man nicht tut gebrauchen tut und warum das gut sein tut. Soeben habe ich bei RTL die hervorragende Sendung „Mitten im Leben“ gesehen getutet. Da tat eine der Hauptdarstellerinnen immer mal wieder Sätze mit „tut“ gebildet haben. Da solche grammatikalischen Entgleisungen bei dieser und anderen RTL-Sendungen oft vorkommen tun, tue ich an dieser Stelle mal ein Zeichen gegen diese Unart setzen wollen.
Wo täten wir denn hinkommen, würde jeder so reden oder gar schreiben tun. Meine Tränen tun in diesem Moment über die Tastatur rinnen. Ja, genau jetzt, während ich diesen furchtbaren Text schreiben tue. Leute, tut es euch endlich merken: Man tut nicht tut gebrauchen! Das tut schon seinen Sinn haben, denn wer ständig tut gebraucht, tut seinen Mitmenschen, Zuhörern und Lesern wehtun. So etwas tut man nicht tun. Darum tut es doch bitte auch nicht tun. Ich tue euch danken. Im Namen aller, die diese furchtbare Unart auch nicht mögen tun.
