Ich war dabei. Und es war super. Die Eröffnung des dritten deutschen Apple Stores auf der Großen Bockenheimer Straße (istgleich „Fressgass“) in Frankfurt am Main war der absolute Hammer. Die Simmung war grandios, die Leute super freundlich und Manuel und ich mittendrin.
Ein Video gibt es auch:
Update (23.01.2010/15:54) – Die Herrschaften von Macnotes.de haben ebenfalls ein Video veröffentlicht. Kurz vor der Eröffnung, aufgenommen aus der ersten Reihe der Wartenden:
Update_2 (23.01.2010/18:07) – Weitere Fotos von der Eröffnung gibt es drüben bei Denis.
Kennt ihr diese Menschen? Die, die in einem Halbkreis lauernd von außen vor der Bus-, S-Bahn-, Straßenbahn oder U-Bahn-Tür stehen und sich wie eine Horde blutdurstiger Vampire auf die Fahrgäste stürzen, die doch eigentlich nur das Verkehrsmittel verlassen wollen. Ich nenne sie ÖPNV-Jumper, weil sie einem quasi entgegen springen.
Wäre ja auch unlogisch, die Leute erst rauszulassen, damit man bequem und in aller Ruhe einsteigen kann. Geht ja viel schneller, wenn man die Ausstiege blockiert und sich mühsam durch die Menge quetscht.
Und darum werde ich mich jetzt, statt mich händeringend um Zeit zur individuellen Gestaltung dieses Blogs zu bemühen, auf dessen Inhalt konzentrieren. Darum habe ich mich für das Theme Sans-Serif Racer von Konstruktors entschieden. Ich finds schön.
Die SPD kennt es bereits, nun habe auch ich es erlebt: Kein glückliches Händchen bei der Agenda 2010 – in meinem Fall allerdings bei der von Media Markt. Jeli und ich hatten heute für insgesamt fast 100 Euro eingekauft und beide eine „5“ auf dem Kassenbon. Gezogen wurde schlussendlich um 22:30 Uhr die „4“. Ärgerlich. Aber knapp daneben ist eben auch vorbei.
Allen meinen Freunden, Verwandten, Lesern, Twitter-Followern und Jedem, den ich nun vergessen habe, wünsche ich ein friedliches, feierliches, freudvolles und besinnliches Weihnachtsfest. Lasst es euch gemeinsam mit denen, die ihr lieb habt und die euch lieb haben, einmal richtig gut gehen und vergesst dabei nicht, worum es an Weihnachten wirklich geht: Geschenke!
Gestern Abend war ich mit meinem Schatz, einem weiteren Freund und – natürlich – Jeli im Special-Effects-Epos „Avatar“. Ich muss sagen, dass ich Jelenas überschwängliche Begeisterung nicht teilen kann – wenngleich der Film nicht schlecht ist.
Bild- und, wie allgemein bekannt, auch kostengewaltig setzte „Titanic“-Regisseur James Cameron eine Story um, die so oder so ähnlich schon tausend Mal erzählt worden ist: Junge und Mädchen aus unterschiedlichen Welten treffen aufeinander, hassen sich zunächst, lieben sich später. Hinter ihnen stehen völlig gegensätzliche Interessengruppen, die einander bekämpfen. Alles in Allem nichts, was man sich geschlagene 161 Minuten reinziehen müsste. Disneys „Pocahontas“ tut es da allemal.
Trotzdem ist „Avatar“, dieser überdimensionale Auftritt der Blue Men Group, einen Kinobesuch wert. Denn die detailintensiven Landschafts-, Tier- und Kampfszenen pressen einen doch zeitweise kraftvoll in den Kinosessel. Am Ende wartet man dann nur noch darauf, dass der böse Bube sein Fett weg bekommt.
Mehr möchte ich jetzt nicht über „Avatar“ schreiben. Schaut ihn euch an oder lasst euch vorher noch von Jelis Lobeshymnen mitreißen.
Ja, ich gebe es zu. Ich esse bei McDonald’s zurzeit auch lieber ein Big-Tasty-Bacon-Menü, um sagenhafte neun Sticker für das Monopoly-Gewinnspiel zu erhalten.
Gestern wurde mir einmal mehr vor Augen geführt, wie gut die Marketingstrategie des Dickmacher-Unternehmens aufgeht. Jeli und ich hatten gestern Abend stets die Leute am Nachbartisch im Auge. Die beiden älteren Herrschaften sahen nicht so aus, als spielten sie mit beim großen Stickersammel-Wahn. Und tatsächlich. Die Gewinnspielaufkleber blieben an ihren Plätzen, auf Bechern und Burgerkartons.
Und was geschah dann? – Naja, wir verließen unseren Tisch eben zeitgleich mit den Nachbarn. Und ja, wir verweilten kurz vor dem Abräumwagen. Leider konnte ich den Becher des Herrn nicht finden. Aber Jeli ergatterte immerhin vier Aufkleber von den Burgerkartons. All das vor dem Hintergrund, dass der erhoffte Jackpot-Sticker, sollte es ihn denn überhaupt geben, wahrscheinlich bereits irgendwo in Deutschland, Österreich oder Luxemburg in irgendeiner McDonald’s-Filiale sang- und klanglos im Müll gelandet ist. Und es dort keine engagierten Sammler wie Jeli und mich gab, die ihn wieder heraus geholt haben.
Also: Greift zu, wenn ihr bei McDonald’s im Abräumwagen noch nicht abgelöste Sticker auf dem Müll anderer Leute seht. Penibel kann man nach Weihnachten immer noch sein.
Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz macht die schwarz-gelbe Bundesregierung ein milliardenteures Steuergeschenk: sieben statt bisher 19 % Umsatzsteuer werden künftig für Hotelübernachtungen fällig. Ob, wie vorgeschoben, nun der Tourismus den wohl kaum benötigten Anschub bekommt, bleibt zu bezweifeln. Denn dazu müssten die Hoteliers die eingesparte Mehrwertsteuer an ihre Gäste weitergeben. Kaum wahrscheinlich.
Am Beispiel McDonald’s kann man sehen, wie es heute bereits läuft: Der Big Mac kostet immer genau gleich viel und zwar unabhängig davon, ob ich ihn im Restaurant esse (für 19 % MwSt.) oder auswärts (hier werden 7 % fällig).
Klientelpolitik par excellence ist also die Ausnahmeregelung. Von der versprochenen Vereinfachung des Steuersystems fehlt weiterhin jede Spur. Ich als Student bin froh, dass Hochschulpolitik Ländersache ist. Denn sonst wäre man in Berlin am Ende noch in Versuchung, etwas für die Bildung zu tun – und ich müsste wieder Studiengebühren zahlen…
Was steht in den geheimen Unterlagen, die zur Meinungsänderung von Verteidigungsminister Karl-Theodoer zu Guttenberg bezüglich der militärischen Angemessenheit des Kundus-Angriffs führten? Das fragt einem Bericht bei heute.de zufolge der Bundeswehrverband.
Ich vermute mal, etwas in der Richtung:
Sieht blöd aus, wenn der Franz Josef [Jung] wegen Kundus zurücktritt und der neue Verteidigungsminister sagt, alles sei okay gewesen. Also ändere mal lieber deine Meinung. Begründen kannst du das ja später immer noch.
Wen hat es eigentlich überrascht, dass Guttenberg die ganze Sache nun ganz anders sieht als noch vor einigen Wochen?