Es ist einfach ein Genuss zu beobachten, wie sich die FDP selbst zerlegt. Erst lassen sie sich per Vorkasse für ein Mehrwertsteuergeschenk an die Hotelbranche bezahlen, das nun irgendwie doch keiner mehr will – sie selbst eingeschlossen. Und nun zeigt sich, dass auch Gesundheitsminister Philipp Rösler plan-, freud- und machtlos in einem Sumpf gegenläufiger Lobbyinteressen umherschwimmt.
Nun will Klein-Rösler seine Zukunft als Minister an den Erfolg der von ihm favorisierten Kopfpauschale knüpfen (via). Die wollte eigentlich auch unsere Kanzlerin, doch bekanntlich liegt auch deren größte Stärke – neben dem Abwarten und Nichtssagen – in der Verbreitung populistischer Wahlkampfparolen. Im Angesicht eines zu erwartenden Zitterergebnisses bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai schlottern Angela Merkel die Tränensäcke und sie fällt ihrem Gesundheitsminister in den Rücken.
Ob man nun die Kopfpauschale gut findet oder vernünftig ist: Ein trauriges Bild bietet der arme Philipp Rösler auf alle Fälle. Aber damit passt er eigentlich nur zu gut in den Reigen dieser Regierung.

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Kommentare
Miri
24. Feb. 2010 – 21:17
Ja und es wird nix =) Nichtmal die FDP Wähler wollen es!
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