02. Feb. 2010 –
Das wäre eigentlich der optimale Werbeslogan für diese Online-Datingportal, dessen Zielgruppe „Akademiker und Singles mit Niveau“ sind. Warum? – Naja, obwohl ich glücklich vergeben bin, habe ich mich mal testweise bei Elitepartner.de angemeldet. Eigentlich wollte ich nur nachsehen, ob man bei dieser elitären Partnersuche auch gleichgeschlechtliche Kontakte knüpfen kann.
Nach der Anmeldung musste ich eine ganze Reihe von Fragen beantworten, mit der eine Art Persönlichkeitsprofil von mir erstellt werden solle. Die erste Frage war allerdings sehr simpel: „Ich bin ein Mann / eine Frau und suche einen Mann / eine Frau“. Ich gab wahrheitsgemäß an, dass ich ein Mann sei und einen Mann suche. Danach dann wie gesagt Tiefgründigeres. Immerhin sollte ich ja einen optimalen Partner finden.
Nach gefühlten 30 Minuten der Befragung durfte ich dann endlich die mit Spannung erwarteten Suchergebnisse sehen. Das also sollten die Personen sein, die zu mir passen und mit denen ich mich treffen könnte, um dann endlich den Mann meiner Träume zu finden.
Leider war das erste Ergebnis eine Frau. Soviel zu Elitepartner.de, der Partnersuche für bisexuelle Akademiker und Singles mit Niveau.
21. Jan. 2010 –
Kennt ihr diese Menschen? Die, die in einem Halbkreis lauernd von außen vor der Bus-, S-Bahn-, Straßenbahn oder U-Bahn-Tür stehen und sich wie eine Horde blutdurstiger Vampire auf die Fahrgäste stürzen, die doch eigentlich nur das Verkehrsmittel verlassen wollen. Ich nenne sie ÖPNV-Jumper, weil sie einem quasi entgegen springen.
Wäre ja auch unlogisch, die Leute erst rauszulassen, damit man bequem und in aller Ruhe einsteigen kann. Geht ja viel schneller, wenn man die Ausstiege blockiert und sich mühsam durch die Menge quetscht.
Tags: ÖPNV
07. Jan. 2010 –
Die SPD kennt es bereits, nun habe auch ich es erlebt: Kein glückliches Händchen bei der Agenda 2010 – in meinem Fall allerdings bei der von Media Markt. Jeli und ich hatten heute für insgesamt fast 100 Euro eingekauft und beide eine „5“ auf dem Kassenbon. Gezogen wurde schlussendlich um 22:30 Uhr die „4“. Ärgerlich. Aber knapp daneben ist eben auch vorbei.
Hoffentlich droht nun nicht Hartz IV…
11. Dez. 2009 –
Ja, ich gebe es zu. Ich esse bei McDonald’s zurzeit auch lieber ein Big-Tasty-Bacon-Menü, um sagenhafte neun Sticker für das Monopoly-Gewinnspiel zu erhalten.
Gestern wurde mir einmal mehr vor Augen geführt, wie gut die Marketingstrategie des Dickmacher-Unternehmens aufgeht. Jeli und ich hatten gestern Abend stets die Leute am Nachbartisch im Auge. Die beiden älteren Herrschaften sahen nicht so aus, als spielten sie mit beim großen Stickersammel-Wahn. Und tatsächlich. Die Gewinnspielaufkleber blieben an ihren Plätzen, auf Bechern und Burgerkartons.
Und was geschah dann? – Naja, wir verließen unseren Tisch eben zeitgleich mit den Nachbarn. Und ja, wir verweilten kurz vor dem Abräumwagen. Leider konnte ich den Becher des Herrn nicht finden. Aber Jeli ergatterte immerhin vier Aufkleber von den Burgerkartons. All das vor dem Hintergrund, dass der erhoffte Jackpot-Sticker, sollte es ihn denn überhaupt geben, wahrscheinlich bereits irgendwo in Deutschland, Österreich oder Luxemburg in irgendeiner McDonald’s-Filiale sang- und klanglos im Müll gelandet ist. Und es dort keine engagierten Sammler wie Jeli und mich gab, die ihn wieder heraus geholt haben.
Also: Greift zu, wenn ihr bei McDonald’s im Abräumwagen noch nicht abgelöste Sticker auf dem Müll anderer Leute seht. Penibel kann man nach Weihnachten immer noch sein.
Tags: Fast Food, McDonalds
17. Nov. 2009 –
Die Angst vor der Schweinegrippe ist allgegenwärtig. Ehrlich gesagt ist mir auch hin und wieder etwas mulmig zumute, wenn ich im voll besetzten Zug sitze und neben mir jemand laut, häufig und verschleimt hustet. Und auch an meiner Hochschule hat man sich gerüstet gegen die Seuche: Detaillierte Anleitungen zum korrekten Händewaschen hängen auf der Toilette, um auch ja jeden Keim im Keim zu ersticken. Da heißt es dann zum Beispiel:
Mit warmem Wasser die Hände ausgiebig waschen.
Dumm nur, dass die Hochschultoiletten lediglich mit kaltem Wasser versorgt werden. Und weiter:
Einwegtücher [aus Papier] zum Abtrocknen benutzen. Beim Verlassen der Toiletten den Türgriff nur mithilfe des Einwegtuchs anfassen.
In Zukunft nehme ich also eine Schere mit zur Toilette, um Streifen von der Endlos-Stoffhandtuchrolle abzuschneiden und mir diesen dann die Hände abzutrocknen. Guter Tipp.
Jedenfalls bin ich froh, dank des ausgeklügelten Sicherheitskonzeptes der Hochschule dort künftig vor der Schweinegrippe sicher zu sein.
Tags: FH FFM, Schweinegrippe