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Rubrik Unterwegs

Big Big Mac

Nach zwei Naechten vor den Toren des Khao Sok National Parks sind wir heute wieder mit dem Bus zurueck nach Khao Lak gefahren. Hier gibt es wenigstens Meer, reges Treiben bis in die Nacht und McDonalds. Musste mir heute Mittag einfach mal ein XL Double Big Mac Menue goennen.

Jetzt ist mein Magen aber wieder bereit fuer leckeres Thai Food. ;-) Montag gehts dann weiter ueber Ranong nach Koh Phayam.


Schildkroeten-Wasserfussball

Heute haben wir mit Khao Lak Land Discovery eine anstrengende aber sehr eindrucksvolle Schnorcheltour zu den Similan Islands gemacht. Hierzu gibt es einige nette Kleinigkeiten zu berichten, fuer die ich jetzt aber einfach zu muede bin.

Beim ersten “Tauchgang” habe ich jedenfalls eine riesige Schildkroete voellig unbeabsichtigt mit den Flossen getreten. Sie war aber glaube ich nicht wirklich sauer. Immerhin gab es Bananen vom Kapitaen.

Morgen geht es dann von Khao Lak weiter in den nahe gelegenen Khao Sok National Park.


Thai-Kochkurs in Khao Lak

Heute war aus meiner Sicht der bisher spannendste Tag unseres Urlaubs. Um 10:30 Uhr wurden wir von unserem Hotel, dem Happy Lagoon Resort in Khao Lak, abgeholt und besuchten gemeinsam mit unsere Kochlehrerin Mrs. Oor den nahe gelegenen Markt. Anschliessend ging es zu ihrem Restaurant “Smile” nahe der Bang Niang Beach, wo wir fleissig Gemuese und Fleisch schnippelten und kochten.

Es gab gebratenen Reis mit Haehnchen bzw. Garnelen, eine scharfe Thaisuppe, Huehnerfleisch mit Cashewkernen sowie das geniale Phanaeng Curry, ebenfalls mit Haehnchen. Mein Freund und ich durften jeweils abwechselnd eine Portion jedes Gerichts kochen. Natuerlich nicht ohne ein anschliessendes ausgiebiges Mittagessen, zu dem wir zusaetzlich noch die leckeren selbst gemachten Fruehlingsrollen der Chefin gereicht bekamen. weiterlesen…


Vom Pech verfolgt

Irgendwie haben wir zurzeit ganz schoen viel Pech. Als wir in Khao Lak ankamen, regnete es in Stroemen. Dann war bei unserer Wunschunterkunft direkt am Meer kein Bungalow mehr frei. Am ersten Meertag holten wir uns einen saftigen Sonnenbrand. Die Dame, die hier thailaendische Kochkurse anbietet, tut dies nicht am Wochenende. Daher wollten wir stattdessen heute eine Schnorcheltour zu den Similan Islands unternehmen – ihr duerft raten: keine Plaetze mehr frei. Daher muessen wir nun einen Tag laenger in Khao Lak bleiben.

Heute also unfreiwillige Sonntagsruhe. Es gibt aber auch Schlimmeres.


Geckos und Sonnenbrand

Irgendwie sind sie ja doch suess, die Geckos, die hier in Khao Lak an praktisch jeder Wand und jeder Decke herumturnen und lustige Geraeusche machen. Langsam aber sicher verliere ich die Scheu vor einigen Dingen.

Am letzten Abend in Bangkok habe ich mich sogar zum ersten Mal getraut und etwas von einem Strassenstand gegessen. Allerdings auf der Touristenstrasse Khao San Road. Heute gab es ein deutsches Fruestueck mit Nussschnecke und Kaba. Muss auch mal sein.

Ach ja, und ich habe meinen ersten obligatorischen Sonnenbrand, der mich dazu veranlasst hat, rund 400 Baht in eine 50er-Sonnencreme zu investieren. Aber der schoene Tag am Badewannen-warmen Meer und dem sehr leeren Strand waren die Schmerzen wert. Nur nicht aufgeben. ;-)

Ihr seht, es geht mir noch immer gut. Ach, und ich hatte schon zwei Mal exzellentes rotes Thai-Curry.


Slow Connection

Ich haette nie gedacht, dass ich jemals in meinem Leben wieder das Vergnuegen mit dem Internet Explorer 6 haben wuerde. Doch hier, in diesem wirklich umwerfenden Hotel in Surat Thani, in dem wir ueber die Terasse unseres Zimmers nach zwei Metern in den lagunenaehnlichen Pool fallen, ist offenbar nicht nur die Internetverbindung langsam, sondern auch die technische Entwicklung. Bitte, kann mal jemand Firefox installieren!?


From Bangkok with Love

Endlich ist es soweit. Ich bin zusammen mit meinem Allerallerliebsten seit vorgestern Abend im sonnigen Bangkok und lasse es mir richtig gut gehen. Die Stadt ist fuer ein Landei wie mich natuerlich absolut ueberwaeltigend. Und es stinkt ein bisschen. Der absolute Kulturschock ist bislang allerdings ausgeblieben. Weil es so viel zu erzaehlen gibt, auch jetzt nach dieser kurzen Zeit, werde ich sicher mindestens die Haelfte vergessen. Daher hier nur ein paar Anekdoten ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit:

Flug, Stopp, Sextourist

Wir waren mit der wunderbaren Fluglinie Qatar Airways unterwegs. Ich muss sagen, dass ich hoch ueber den Wolken noch nie so gut gegessen habe. Und ich wusste bislang auch nie, in welcher Richtung Mekka liegt, wenn man von Frankfurt am Main Richtung Doha und von Doha Richtung Bangkok unterwegs ist. Danke dafuer.

Der Zwischenstopp in Doha war einfach nur lang und richtig schlafen konnte ich auf den Wartesitzen des Flughafenterminals natuerlich auch nicht.

Bei der Ankunft in Doha hatten wir ein kurzes Gespraech mit zwei Damen von den Philipinen, die eine Reihe vor uns sassen. “Wohin fliegen Sie?” – “Thailand” – “Ah! Suchen neue Frau?” weiterlesen…


Thailand

Übermorgen um diese Zeit sitze ich bereits im Flieger in Richtung Thailand. Zusammen mit meinem Freund werde ich dann vier Wochen lang Sonne, Sand, Meer sowie thailändisches Essen und Kultur genießen.

Je nach Verfürbarkeit von Internetcafés und Ähnlichem werde ich dann hoffentlich alle paar Tage an dieser Stelle einige Eindrücke aus der Ferne veröffentlichen können.

Ich hoffe, ihr werdet mich alle ein bisschen vermissen und wir sehen uns in alter Frische und neuer Bräune wieder, wenn ich zurück bin. :-)


Berlin

Ich habe das Wochenende in Berlin verbracht. Es war mein zweiter Besuch in der Bundeshauptstadt. Dieses Mal mit Schatz.

Brandenburger Tor

Es hat wieder nicht zu einem Besuch des Reichstagsinneren gereicht. Schätzungsweise zwei Stunden zu erwartende Wartezeit erschienen wenig erstrebenswert. Aber tolles Wetter hatten wir, mit ganz wenigen Ausnahmen.

Neue Eindrücke: DDR-Museum – Geschichte zum Anfassen; Fahrt mit der „Kanzler-U-Bahn“ – Nett, aber irgendwie überflüssig.

Berlin U-Bahnstation Bundestag

Nicht eingesehen: Neues Museum für 10 Euro, Madame Tussaud’s für 19 Euro (!) pro Person. Ich würde fast schreiben, die Alte hat einen an der Klatsche. Aber wenn schon Ampelmännchen-Magnete 4 oder 5 Euro das Stück kosten…

Ansonsten: Bisschen Shopping, Weihnachtsmarkt-Hopping, Fast- und Asiafood-Eating, sowie Outsleeping (Ausschlafen). Ach, und von unserem Hotelzimmer, direkt am Hauptbahnhof, hatten wir einen tollen Blick auf Reichstag, Kanzlerinnenamt und beim Hinauslehnen sogar auf den Fernsehturm. Toll.


Logbuch der Bahnfahrt von Berlin nach Frankfurt

Zunächst: Ich schreibe diesen Blogbeitrag, während ich im ICE von Berlin nach Frankfurt am Main sitze. Veröffentlicht wird er mangels HotSpot erst nach Ende der Fahrt.

(20:06) Wir haben nun bereits mehr als eine halbe Stunde Verspätung, da wir zurzeit nicht schneller als 70 Kilometer pro Stunde fahren können. Den Grund habe ich vergessen, das Ergebnis zählt.

Immerhin gibt es jetzt für jeden Reisenden ein Freigetränk im Bordbistro. Entsprechend wenig ist dort gerade los. Daher sieht es momentan so aus, als würde ich auf das Angebot verzichten und das durstige Sitzen dem trinkenden Stehen vorziehen.

(20:34) Im schlimmsten Falle wird sich die Verspätung bis Frankfurt vervielfachen. Gerade sind wir in Wolfsburg – ca. eine Stunde später, als geplant. Wenn wir weiterhin nur 70 km/h fahren können, ist es unrealistisch, dass wir Frankfurt Hbf vor zwei Uhr nachts erreichen. (Noch einmal: Wenn du das liest, bin ich zu Hause angekommen und lache wahrscheinlich mittlerweile selbst über diese Chaosfahrt. Also keine Sorge.)

(20:40) Wir stehen noch immer in Wolfsburg. Die Weiterfahrt wird sich erneut verzögern. Offenbar liegt ein Schaden an unserem Zug vor. Wir dürfen jetzt außerplanmäßig in einen anderen ICE umsteigen. Natürlich wird dieser wohl entsprechend voll sein und mit Sitzplatzreservierungen ist da auch nichts mehr. Also bleiben wir lieber hier sitzen.

(21:26) Glück im Unglück: Wir mussten nun doch in Wolfsburg in den anderen ICE nach Frankfurt Hbf einsteigen. Da dieser durch die unplanmäßigen Zusteiger (uns) total überfüllt ist, dürfen wir nun sogar in der ersten Klasse sitzen. Ich gebe zu bedenken, dass wir für die Fahrt Frankfurt–Berlin und zurück für zwei Personen dank „Mauerfall-Spezial“ nur 88 Euro inklusive Sitzplatzreservierung bezahlt haben. Natürlich beschränkt auf die zweite Klasse. Da wir Frankfurt Hbf nicht mehr unter einer Stunde Verspätung erreichen werden, könnten sogar noch 25 Prozent Schadensersatz drin sein. Ob wir diese Möglichkeit nutzen, hängt in erster Linie davon ab, wie eilig wir es in Frankfurt haben werden, die S-Bahn nach Rödelheim noch zu erreichen.

(21:40) Jetzt sieht es gut aus. Offenbar ist dieser ICE nicht kaputt. Vielleicht erreichen wir Frankfurt Hbf doch noch vor Mitternacht. Wir sitzen übrigens im Ruhebereich. Die Durchsagen des Zugbegleiters erschallen hier aber in einer solchen Lautstärke, dass ich mich frage, warum nicht direkt Partytröten an jeden Passagier verteilt werden. Liefe angesichts der Länge und Häufigkeit der Durchsagen auf das selbe hinaus.

(21:46) In diesem Abteil riecht es gerade so, als bereite jemand Krautsalat zu. Es riecht nach Kohl. (Ich denke gerade ernsthaft über den Kauf eine UMTS-Sticks für mein MacBook nach. Dann könnte ich all das hier twittern bzw. live in mein Blog tippen.)

(22:00) Wenigstens gibt es hier eine (funktionierende!) Steckdose. So kann ich mein MacBook bis zur Ankunft nutzen. Vorausgesetzt, niemand hat diesen Platz reserviert. Zur Erinnerung: Ich sitze mit einem Ticket der zweiten in der ersten Klasse. Im falschen Zug.

Kurz nach Mitternacht kamen wir dann tatsächlich in Frankfurt an. Um viertel vor eins war ich schließlich im Bett. Immerhin musste ich heute Morgen um 6:30 Uhr aufstehen und in die Uni fahren. Die Reise hat sich gelohnt, die Bahnfahrt werde ich nicht so schnell vergessen. Und wie bereits prophezeit, kann ich heute schon drüber lachen, was mich gestern noch aufregte.


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