Gestern war ich mal wieder mit Jeli im Kino, diesmal in der Agentenkomödie „Get Smart“. Wie fast immer werde ich hier nicht viel vom Inhalt verraten, eben nicht mehr, als man in den einschlägigen Kurzzusammenfassungen lesen kann.
Der Film handelt vom Kampf der US-amerikanischen Geheimorganisation CONTROL gegen die Bösewichte von KAOS. Nach jahrelangem Warten bekommt Maxwell Smart (Steve Carell) alias Agent 86 endlich die Chance, sich in einem gefährlichen Einsatz zu beweisen und die Welt (also die USA) vor dem bösen KAOS-Agenten Siegrfried (Terence Stamp) zu retten. An seiner Seite: Die hübsche 99 (Anne Hathaway) und je ein Haufen Pech und Tollpatschigkeit. Perfekt ist ein rasantes Abenteuer im fernen Russland.
„Get Smart“ hat mir sehr gut gefallen. Wirklich langweilige Passagen sucht man vergeblich, es gibt viele wirklich urkomische Szenen und die etwas banale Story wird durch die abwechslungsreiche Szenerie, die schlagfertigen Charaktere und – nicht zuletzt – die ausgezeichneten Schauspieler mehr als kompensiert. Für mich ganz klar ein Kinotipp im Sommerloch!
Mehr Informationen und Material zum Film gibt es auf dessen offizieller Homepage.
Eine vom Verlobten sitzen gelassene Karrierefrau (Cameron Diaz) und ein Schönling – Schrägstrich – Versager, der es nicht so mit Arbeit hat und der es seinem Vater nicht recht machen kann (Ashton Kutcher, *fauch*) treffen sich in Las Vegas. Und heiraten.
Nach „Verliebt in die Braut“ konnte mich „Love Vegas“ („What Happens In Vegas“) in Sachen Story, Humor und Tiefgang doch um Längen mehr überzeugen. Wesentlich weniger vorhersehbar und irgendwie deutlich inspirierter liefern sich zwei liebenswerte Hauptdarsteller einen erfrischenden Kampf um Geld und Scheidung. Mein Tipp für alle, die sich zwischen zwei Liebeskomödien entscheiden müssen und in deren Nähe „Love Vegas“ noch läuft.
Nun habe ich mir wie geplant „Verliebt in die Braut“ mit Patrick Dempsey und Jelena Harlaß angeschaut. Ersterer spielte in dem Film mit, Letztere saß im Kino neben mir. Was haben wir dabei gelernt?
Patrick Dempsey ist ja so gar nicht attraktiv, weil ziemlich in die Jahre gekommen und irgendwie Hugh-Grant-haft (schleimig).
Die Rolle hätte eigentlich Ben Stiller spielen sollen. Das ist wohl nicht die Wahrheit, aber es kommt einem spätestens bei der Szene so vor, an dem die Baumstämme geworfen werden.
Wenn der Trailer lustig ist, ist es der Film noch lange nicht. Das heißt nicht, dass es eine Tragödie war, aber zu einer Komödie gehört schon ein bisschen mehr.
Ja, er kriegt sie. Und wen das jetzt überrascht/schockiert hat, sollte an seiner cineastischen Grundbildung arbeiten. Hallo?
Männer sind Bauern, Machos und irgendwie auch Schlampen. Zumindest in den USA.
Europäer sind „Jäger und Sammler“ (Zitat von Jeli) und primitiv und in sinnlosen Traditionen gefangen und naiv und aggresiv und romantisch, aber auf die peinliche Art.
Reichtum macht nicht unbedingt sympathisch.
Auch nicht sexy (Patrick spielt einen reichen Mann, siehe Punkt 1).
Einem romantischem Film kann auch dank schlechter Dialoge und allzu vorhersehbarer Handlung der gewisse Pepp fehlen.
Das hörte sich nun schlimmer an, als es wirklich war. Aber: Geht nicht rein sondern wartet darauf, bis die DVD im Regal eurer Lieblingsvideothek steht. Meine Meinung, wie alles hier im Blog und daher naturgemäß absolut nicht objektiv. Wie jede Kritik.
Wen es trotzdem im Kino-Sitzfleisch juckt: Hier der Link zur offiziellen Filmseite und ein YouTube-Window des Trailers.
Montags gibt es irgendwie nie was Gescheites im Fernsehen. Momentan laufen bei „CSI:NY“ nur Wiederholungen und, gerade wo ich morgen ausnahmsweise ein bisschen länger schlafen kann, gibt es nicht einmal „Shark“. DVDs habe ich auch keine neuen. Also musste es was Schnulziges sein, was gerade zufällig lief. Und, siehe da: Es war ein schöner Fernsehabend mit „Kalender Girls“ bei SAT.1.
Chris (Helen Mirren) und Annie (Julie Walters) animieren ihre Freundinnen nackt für einen Kalender zu posieren – zu Ehren von Annies an Krebs verstorbenen Mann. Unerwartet gelangen sie so zu Ruhm, der auch seine Schattenseiten hat. Mit viel Gefühl und Humor erzählt „Kalender Girls“ (2003) die Geschichte alternder, aber lebensfroher Frauen aus der britischen Provinz, die es ins Rampenlicht verschlägt. Eine schöne Geschichte vom Älterwerden. (Wikipedia-Artikel zum Film)
Parallel lief im Ersten übrigens eine bedrückende Reportage über das Leben im Altersheim. Das krasse Gegenteil zu der Geschichte des wunderschönen Films – und wahrscheinlich leider näher an der Realität. Nichtsdestotrotz: Denkt an „Kalender Girls“, wenn ihr den nächsten DVD-Abend plant!
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