17. Mrz. 2010 –
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich Ko Phayam auf dem Weg nach Bangkok verlassen. Lachend, weil es in der Hauptstadt endlich wieder vernuenftiges Internet gibt, weil es bald wieder Richtung Heimat geht und weil hier weniger Getier auf mich lauert.
Auf der wunderschoenen Insel Ko Phayam hatten wir naemlich einen Frosch und zeitweise eine grosse Kakerlake im Bad, ueberall Echsen um uns herum, riesige (teils stechende) Brummer sowie einen fast unterarmlangen Gecko an der Bungalowtuer.
Das weinende Auge beschaeftigte sich damit, dieses tolle Fleckchen Erde verlassen zu muessen, bald wieder ins kalte Deutschland zurueckzukehren und acht bis neun Stunden Busfahrt nach Bangkok erdulden zu muessen. Am Ende waren es dann zehn Stunden und ich hatte auch noch ein kleines Magenproblem. Zum Glueck hatten wir eine Tuete dabei… mehr sage ich dazu nicht. weiterlesen…
Tags: Bangkok, Koh Phayam, Reisetagebuch, Thailand
Nach zwei Naechten vor den Toren des Khao Sok National Parks sind wir heute wieder mit dem Bus zurueck nach Khao Lak gefahren. Hier gibt es wenigstens Meer, reges Treiben bis in die Nacht und McDonalds. Musste mir heute Mittag einfach mal ein XL Double Big Mac Menue goennen.
Jetzt ist mein Magen aber wieder bereit fuer leckeres Thai Food.
Montag gehts dann weiter ueber Ranong nach Koh Phayam.
Heute haben wir mit Khao Lak Land Discovery eine anstrengende aber sehr eindrucksvolle Schnorcheltour zu den Similan Islands gemacht. Hierzu gibt es einige nette Kleinigkeiten zu berichten, fuer die ich jetzt aber einfach zu muede bin.
Beim ersten “Tauchgang” habe ich jedenfalls eine riesige Schildkroete voellig unbeabsichtigt mit den Flossen getreten. Sie war aber glaube ich nicht wirklich sauer. Immerhin gab es Bananen vom Kapitaen.
Morgen geht es dann von Khao Lak weiter in den nahe gelegenen Khao Sok National Park.
01. Mrz. 2010 –
Heute war aus meiner Sicht der bisher spannendste Tag unseres Urlaubs. Um 10:30 Uhr wurden wir von unserem Hotel, dem Happy Lagoon Resort in Khao Lak, abgeholt und besuchten gemeinsam mit unsere Kochlehrerin Mrs. Oor den nahe gelegenen Markt. Anschliessend ging es zu ihrem Restaurant “Smile” nahe der Bang Niang Beach, wo wir fleissig Gemuese und Fleisch schnippelten und kochten.
Es gab gebratenen Reis mit Haehnchen bzw. Garnelen, eine scharfe Thaisuppe, Huehnerfleisch mit Cashewkernen sowie das geniale Phanaeng Curry, ebenfalls mit Haehnchen. Mein Freund und ich durften jeweils abwechselnd eine Portion jedes Gerichts kochen. Natuerlich nicht ohne ein anschliessendes ausgiebiges Mittagessen, zu dem wir zusaetzlich noch die leckeren selbst gemachten Fruehlingsrollen der Chefin gereicht bekamen. weiterlesen…
Tags: Khao Lak, Kochen, Reisetagebuch, Thailand
Irgendwie haben wir zurzeit ganz schoen viel Pech. Als wir in Khao Lak ankamen, regnete es in Stroemen. Dann war bei unserer Wunschunterkunft direkt am Meer kein Bungalow mehr frei. Am ersten Meertag holten wir uns einen saftigen Sonnenbrand. Die Dame, die hier thailaendische Kochkurse anbietet, tut dies nicht am Wochenende. Daher wollten wir stattdessen heute eine Schnorcheltour zu den Similan Islands unternehmen – ihr duerft raten: keine Plaetze mehr frei. Daher muessen wir nun einen Tag laenger in Khao Lak bleiben.
Heute also unfreiwillige Sonntagsruhe. Es gibt aber auch Schlimmeres.
26. Feb. 2010 –
Irgendwie sind sie ja doch suess, die Geckos, die hier in Khao Lak an praktisch jeder Wand und jeder Decke herumturnen und lustige Geraeusche machen. Langsam aber sicher verliere ich die Scheu vor einigen Dingen.
Am letzten Abend in Bangkok habe ich mich sogar zum ersten Mal getraut und etwas von einem Strassenstand gegessen. Allerdings auf der Touristenstrasse Khao San Road. Heute gab es ein deutsches Fruestueck mit Nussschnecke und Kaba. Muss auch mal sein.
Ach ja, und ich habe meinen ersten obligatorischen Sonnenbrand, der mich dazu veranlasst hat, rund 400 Baht in eine 50er-Sonnencreme zu investieren. Aber der schoene Tag am Badewannen-warmen Meer und dem sehr leeren Strand waren die Schmerzen wert. Nur nicht aufgeben.
Ihr seht, es geht mir noch immer gut. Ach, und ich hatte schon zwei Mal exzellentes rotes Thai-Curry.
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Ich haette nie gedacht, dass ich jemals in meinem Leben wieder das Vergnuegen mit dem Internet Explorer 6 haben wuerde. Doch hier, in diesem wirklich umwerfenden Hotel in Surat Thani, in dem wir ueber die Terasse unseres Zimmers nach zwei Metern in den lagunenaehnlichen Pool fallen, ist offenbar nicht nur die Internetverbindung langsam, sondern auch die technische Entwicklung. Bitte, kann mal jemand Firefox installieren!?
22. Feb. 2010 –
Endlich ist es soweit. Ich bin zusammen mit meinem Allerallerliebsten seit vorgestern Abend im sonnigen Bangkok und lasse es mir richtig gut gehen. Die Stadt ist fuer ein Landei wie mich natuerlich absolut ueberwaeltigend. Und es stinkt ein bisschen. Der absolute Kulturschock ist bislang allerdings ausgeblieben. Weil es so viel zu erzaehlen gibt, auch jetzt nach dieser kurzen Zeit, werde ich sicher mindestens die Haelfte vergessen. Daher hier nur ein paar Anekdoten ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit:
Flug, Stopp, Sextourist
Wir waren mit der wunderbaren Fluglinie Qatar Airways unterwegs. Ich muss sagen, dass ich hoch ueber den Wolken noch nie so gut gegessen habe. Und ich wusste bislang auch nie, in welcher Richtung Mekka liegt, wenn man von Frankfurt am Main Richtung Doha und von Doha Richtung Bangkok unterwegs ist. Danke dafuer.
Der Zwischenstopp in Doha war einfach nur lang und richtig schlafen konnte ich auf den Wartesitzen des Flughafenterminals natuerlich auch nicht.
Bei der Ankunft in Doha hatten wir ein kurzes Gespraech mit zwei Damen von den Philipinen, die eine Reihe vor uns sassen. “Wohin fliegen Sie?” – “Thailand” – “Ah! Suchen neue Frau?” weiterlesen…
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