Endlich ist es soweit. Ich bin zusammen mit meinem Allerallerliebsten seit vorgestern Abend im sonnigen Bangkok und lasse es mir richtig gut gehen. Die Stadt ist fuer ein Landei wie mich natuerlich absolut ueberwaeltigend. Und es stinkt ein bisschen. Der absolute Kulturschock ist bislang allerdings ausgeblieben. Weil es so viel zu erzaehlen gibt, auch jetzt nach dieser kurzen Zeit, werde ich sicher mindestens die Haelfte vergessen. Daher hier nur ein paar Anekdoten ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit:

Flug, Stopp, Sextourist

Wir waren mit der wunderbaren Fluglinie Qatar Airways unterwegs. Ich muss sagen, dass ich hoch ueber den Wolken noch nie so gut gegessen habe. Und ich wusste bislang auch nie, in welcher Richtung Mekka liegt, wenn man von Frankfurt am Main Richtung Doha und von Doha Richtung Bangkok unterwegs ist. Danke dafuer.

Der Zwischenstopp in Doha war einfach nur lang und richtig schlafen konnte ich auf den Wartesitzen des Flughafenterminals natuerlich auch nicht.

Bei der Ankunft in Doha hatten wir ein kurzes Gespraech mit zwei Damen von den Philipinen, die eine Reihe vor uns sassen. “Wohin fliegen Sie?” – “Thailand” – “Ah! Suchen neue Frau?”

Jaeger in freier Wildbahn

Am gestrigen Abend tauchten wir ein bisschen in die schwule Szene Bangkoks ein. Ein Bekannter, der in der Stadt lebt, fuehrte uns in eine Bar und anschliessen in eine Disko. Wie zwei Dokumentarfilmer auf Safari konnten wir erleben, dass Alterunterschiede von 40 Jahren und mehr und Gewichtsunterschiede von 60 Kilogramm und mehr ueberbrueckt werden koennen. Alles eine Frage des Geldes. Herrlich.

Das Puffmenue

Mein Freund und ich sind keine Sextouristen. Heute Abend landeten wir auf der Suche nach einem guten thailaendischen Abendessen aber leider dennoch in einem etwas zweifelhaften Etablissement. Irgendwie hatten wir die grosse Stehlampe in Form einer nackten Frau vor der Tuer nicht gesehen. Die Damen, die auf der Terrasse sassen, haben sich bestimmt gewundert, dass wir statt fuer sie nur Augen fuer die Speisekarte hatten. Das Essen kam dann tatsaechlich. Allerdings vom Lieferservice. Lecker war es dennoch. Und scharf.

Am ersten Abend waren wir uebrigens beim Inder. Fuer einen Preis, den kein Thai fuer Essen bezahlen wuerde (und koennte) gab es eine Gaumenfreude der besonderen Art. Was soll man in Thailand auch sonst essen, wenn nicht indisch. ;-)

Es ist bestimmt noch viel mehr passiert, was eine Zeile wert waere. Aber momentan faellt mir nichts mehr ein. Es geht mir jedenfalls gut und ich lasse mir die Sonne auf die Plauze scheinen. Bis die Tage