Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich Ko Phayam auf dem Weg nach Bangkok verlassen. Lachend, weil es in der Hauptstadt endlich wieder vernuenftiges Internet gibt, weil es bald wieder Richtung Heimat geht und weil hier weniger Getier auf mich lauert.
Auf der wunderschoenen Insel Ko Phayam hatten wir naemlich einen Frosch und zeitweise eine grosse Kakerlake im Bad, ueberall Echsen um uns herum, riesige (teils stechende) Brummer sowie einen fast unterarmlangen Gecko an der Bungalowtuer.
Das weinende Auge beschaeftigte sich damit, dieses tolle Fleckchen Erde verlassen zu muessen, bald wieder ins kalte Deutschland zurueckzukehren und acht bis neun Stunden Busfahrt nach Bangkok erdulden zu muessen. Am Ende waren es dann zehn Stunden und ich hatte auch noch ein kleines Magenproblem. Zum Glueck hatten wir eine Tuete dabei… mehr sage ich dazu nicht.
In Bangkok ist gerade wieder einiges los, die Strassen sind voll von demonstrierenden Massen, die Neuwahlen fordern. Bislang winken sie uns aber nur freundlich zu, wenn wir vorbeigehen und Fotos machen. Hoffentlich funktioniert der Flughafen am Freitag noch. Toi, toi, toi.
Morgen werde ich, sofern das Wetter mitspielt, den Hotelpool in Augenschein nehmen. Duerfte ja fuer einige Zeit das letzte Mal sein, dass ich von ausreichend temperierter Luft fuer diese Zwecke umgeben bin.

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Kommentare
georg
18. Mrz. 2010 – 03:09
Das Magenproblem kann ich bestaetigen. Und ich hatte die Tuete dabei…
Der Geschmacksfaschist
18. Mrz. 2010 – 13:50
Ach, solche Haustiere sind doch niedlich! Das mit der Tüte hätte ich aber gerne noch ausführlicher gewusst… naja. Ich bekomme die Details ja wahrscheinlich alle zu hören, wenn ich euch am Airport abhole. Wehe, ihr habt Verspätung.
David K
23. Mrz. 2010 – 15:30
Wenn man von so einer schönen Insel kommt, ist Bangkok ja fast wie ein Kulturschock, so groß und laut wie es ist. Vielleicht war diese Aussicht ja mit ein Grund für die Magenverstimmung, würde mich zumindest nicht wundern, wobei ich jetzt auch niemand bin, der sich lange Zeit in einer Großstadt wohl fühlen kann. Ich hoffe jedenfalls, der Urlaub war so schön wie es der Beschreibung nach klingt.
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